Coronakrise: Mediziner stirbt nach Kollaps in Coronateststelle

In der aktuellen Coronakrise wird jede helfende Hand gebraucht, auch Mediziner, die längst im Ruhestand sind, helfen an verschiedenen Stellen mit. So auch ein Arzt aus dem nordrhein-westfälischen Herford, der am Montag (24. März) bei einer Abstrichstelle für Tests auf das neuartige Coronavirus mitgeholfen hat. Doch sein Engagement endete tödlich.

Coronakrise: Mediziner im Ruhestand stirbt an Herzinfakt

Wie die Stadt Herford in einer Pressemitteilung bekannt gibt, ist der Mitarbeiter des Gesundheitsteams bei der Arbeit kollabiert und trotz Reanimationsversuchen in einem Klinikum verstorben. Die Todesursache sei noch ungeklärt; es wird allerdings vermutet, dass der Mann an einem Herzinfarkt gestorben ist.

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Bei dem Verstorbenen handelt es sich laut der “Neuen Westfälischen”-Zeitung um einen Arzt, der sich freiwillig aus dem Ruhestand gemeldet hat, um während der Coronakrise zu helfen.

“Das Mitgefühl gehört den Angehörigen des Verstorbenen”

“Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abstrichstelle sowie die gesamte Kreisverwaltung trauern um den engagierten Mediziner, das Mitgefühl gehört den Angehörigen des Verstorbenen”, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Seit dem 17. März werden auf dem Gelände des Schwimmbades “H2O” in Herford jeden Tag – auch am Wochenende – von 10 bis 16 Uhr Abstriche genommen, Betroffene müssen ihr Auto dafür nicht verlassen. Allerdings werden nur Abstriche von Personen genommen, die durch ihren Hausarzt, eine Notfallpraxis oder den hausärztlichen Notdienst an die zentrale Abstrichstelle verwiesen wurden. 

Verwendete Quellen: Kreis Herford, Neue Westfälische

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