Eismaschinen bei Stiftung Warentest: Das ist der Preis-Leistungs-Sieger

Welche Maschine macht das leckerste Eis?

Ein leckeres Eis für den kühlen Genuss zu Hause: Mit einer Speiseeismaschine geht das schnell und unkompliziert – und das selbstgemachte Ergebnis ist wesentlich günstiger als in der Eisdiele. Zudem kann man das Wunscheis nach individuellen Vorlieben zusammenstellen, auch vegan oder laktosefrei. Stiftung Warentest hat jetzt 20 Geräte getestet. Welche Modelle es gibt, was die Vor- und Nachteile sind und warum zwei Maschinen trotz guter Ergebnisse Abzüge erhielten, sehen Sie im Video.

Eismaschine mit oder ohne Kompressor: Was ist besser?

Speiseeismaschinen können rühren und kühlen zugleich: Das Rühren sorgt für eine besonders gleichmäßige Konsistenz, indem Eiskristalle verhindert werden. Zudem wird Luft unter die Eismasse geschlagen, sodass das Eis schön fluffig wird.

Stiftung Warentest hat 20 bekannte Geräte getestet, davon arbeiten 10 aktiv per Kompressor mit einem Eisbehälter, der andauernd kühlt. Außerdem wurden 10 passive Modelle getestet, deren Behälter mindestens 12 Stunden lang eingefroren werden muss. Die gute Nachricht vorweg: Keins der getesteten Geräte hat eine schlechtere Note als “befriedigend” erhalten.

Generell sind Speiseeismaschinen mit Kompressor wesentlich teurer in der Anschaffung (176 bis 600 Euro) als solche ohne (25 bis 70 Euro). Zudem sind sie ziemlich groß – vergleichbar mit einer kleinen Mikrowelle – und zehn bis zwölf Kilogramm schwer. Jedoch machen sie in den meisten Fällen auch qualitativ besseres Eis, haben ein höheres Fassungsvermögen und können oftmals sogar Joghurt zubereiten. Sie sind besonders gut geeignet für alle, die oft Eis für mehrere Personen machen.

Der Preis-Leistungs-Sieger für selbstgemachtes Eis

In der Gruppe “Kompressor” schlug sich die Eismaschine MD18387 von Medion für 184 Euro am besten im Test, denn sie bereitete verschiedene Eissorten sehr gut zu. Daher gab es auch die beste Gesamtnote im Test von 1,9, also Gesamturteil “gut”.

Ein empfehlenswertes Gerät für besonders große Eismengen ist das Modell Unold Exklusiv für 370 Euro (Note 2,1).

Günstige Alternative für weniger Portionen

Für den kleineren Geldbeutel sind die Geräte ohne Kompressor besser geeignet. Das gilt vor allem, wenn man wenig Platz in der Küche hat und das Eis für weniger Personen zubereitet werden soll. Bevor man sich so ein Gerät besorgt, sollte man sicherstellen, dass man auch ausreichend Platz im Gefrierfach frei hat. Die Speiseeismaschinen sind in den meisten Fällen so groß wie ein mittelgroßer Topf.

Wer sich hier für ein “befriedigendes” Modell interessiert, ist mit der WMF Küchenminis Eismaschine3in1 🛒 für 62,50 Euro (Gesamtnote 2,6) gut bedient. Das Gerät machte von allen ohne Kompressor das beste Vanilleeis, kann aber in einem Durchgang nur 300 Milliliter – also etwa vier Kugeln – herstellen.

Mehr Fassungsvermögen (800 Milliliter) zu einem noch günstigeren Preis (48 Euro) bietet die Steba IC20 🛒. Hinsichtlich der Qualität sind das auch keine großen Einbußen, denn die Maschine hat ebenso ein solides Gesamtergebnis von 2,7 erhalten.

Alle Testergebnisse finden Sie auf der Website von Stiftung Warentest.

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