Er will 2 Millionen Dollar: Vater Jamie Spears erpresst Britney Spears mit Vormundschaft

Jamie Spears will nicht kampflos aufgeben

Wer gedacht hat, dass Jamie Spears die jahrelange Vormundschaft über seine Tochter Britney Spears einfach kampflos anderen überlässt, der hat sich wohl oder übel getäuscht. Nach einem erbitterten Rechtsstreit mit der Sängerin, hatte der 69-Jährige erst kürzlich großzügig bekannt gegeben, sein Amt niederlegen zu wollen. Doch jetzt wendet sich das Blatt: Jamie verlangt dafür eine Abfindung von satten 2 Millionen US-Dollar. Eine knallharte Erpressung!

Eskaliert der Streit jetzt?

Jetzt zeigt Jamie Spears sein wahres Gesicht. 13 Jahre lang hatte er die Verantwortung für das Leben seiner Tochter Britney getragen, nachdem die 2008 öffentlich mit psychischen Problemen zusammengebrochen war. 13 Jahre, in denen er nicht nur über ihr Geld gewaltet – und sich heimlich daran bedient hat –, er nahm seiner Tochter fast gänzlich die Entscheidungsgewalt für ihre Taten. Britney durfte weder alleine Auto fahren, noch entscheiden, was sie mit ihrer Freizeit anstellt. Auch Arzttermine und Medikamenteneinnahmen wurden genauestens überwacht. Angeblich soll es der Sängerin sogar verwehrt worden sein, ein weiteres Kind zu zeugen oder zu heiraten.

Nachdem Britney öffentlich gegen diese Form der Einschränkung geklagt hatte, konnte sie kürzlich eigentlich einen ersten Erfolg feiern. Jamie kündigte nämlich öffentlich an, nicht mehr als ihr Vormund agieren zu wollen, wenn ein geeigneter Nachfolger gefunden sei. Ob es dazu nun überhaupt kommt? Um sein Versprechen einzuhalten, fordert Jamie nun nämlich einen finanziellen Ausgleich. Und das, obwohl seine Ehefrau in den vergangenen 13 Jahren auf Kosten ihrer Tochter gelebt haben soll und Britney sich defacto wie in einem Gefängnis gefühlt hat.

Jamie Spears könnte suspendiert werden

Das alles geht übrigens aus neuen Gerichtsdokumenten hervor, die “Hollywood Life” vorliegen. Demnach hätten Britney und ihr Team Jamie beschuldigt, sie mit 2 Millionen Dollar erpresst zu haben. “Wie wir in unserer neuen Einreichung beim Gericht geschrieben haben, sind die von Herrn Spears in seinem Gerichtsverfahren vom 12. August 2021 geforderten Bedingungen unangemessen und inakzeptabel”, erklärte Britneys Anwalt Matt Rosengart jetzt in einem Statement. Außerdem sei es nicht Jamies Recht, “seine Tochter als Geisel zu halten, indem er die Bedingungen für seinen Rücktritt festlegt.”

Wenn Jamie nicht von seinen Forderungen ablässt, könne es laut Rosengart passieren, dass er von seinem Amt suspendiert werde. “Abgesehen von den rechtlichen Problemen, die seine sofortige Entfernung erfordern, sollte Mr. Spears heute, wenn er seine Tochter liebt, zurücktreten. Das wäre richtig und anständig.” Ob das Gericht hier wirklich tätig werden muss oder ob Jamie doch noch freiwillig seinen Posten räumt, bleibt abzuwarten. Aber Britney und ihre Anwälte werden wohl in diesem Fall keinesfalls locker lassen. (cch)



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