Gibt es negative Kalorien? Mit diesen Lebensmitteln klappt das Abnehmen wirklich

Es hört sich zu schön an, um wahr zu sein: Durch viel Essen abnehmen. Mit Lebensmitteln, die negative Kalorien enthalten, soll genau das möglich sein. Doch was genau verbirgt sich hinter dieser Diät-Methode, welche Lebensmittel enthalten negative Kalorien und können diese die Fettverbrennung ankurbeln? GALA klärt für Sie die wichtigsten Fragen.

Negative Kalorien: Was ist das?

Negative Kalorien stecken in Lebensmitteln, die einen niedrigen Energiegehalt aufweisen und durch ihren hohen Ballaststoffanteil die Verdauungstätigkeit ankurbeln. Dazu gehören einige Obst- und Gemüsesorten und bestimmte Getränke. Diese Nahrungsmittel sorgen für eine negative Kalorienbilanz, sprich: Sie sollen durch Kauen und Verdauen mehr Kalorien verbrennen, als sie enthalten und das Abnehmen fördern. Doch stimmt das wirklich?

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Kalorientabelle: Diese Lebensmittel sollen negative Kalorien enthalten

Ob folgende Lebensmittel wirklich eine negative Energiebilanz aufweisen, ist fraglich. Doch sicher ist: Alle enthalten einen hohen Anteil an Wasser und/oder Ballaststoffen und sich durch eine geringe Energiedichte gekennzeichnet. Dadurch sorgen sie im Magen für ein Völlegefühl, ohne dass man zunimmt.

  • Sellerie: 16 Kalorien pro 100 Gramm
  • Gurken: 16 Kalorien pro 100 Gramm
  • Tomaten: 18 Kalorien pro 100 Gramm
  • Spargel: 20 Kalorien pro 100 Gramm
  • Kohl: 25 Kalorien pro 100 Gramm  
  • Wassermelone: 30 Kalorien pro 100 Gramm
  • Erdbeeren: 32 Kalorien pro 100 Gramm
  • Kaffee: 0 Kalorien pro 100 Gramm
  • Eiswasser: 0 Kalorien pro 100 Gramm

Negative Kalorien: Mythos oder Wirklichkeit?

Mit bestimmten Lebensmitteln schnell abnehmen und das ohne zu hungern? Der Wunschtraum vieler Diätgeplagten. Mit Lebensmitteln, die negative Kalorien enthalten, soll jeder mehr Energie verbrennen, als er zu sich nimmt. So besagt es jedenfalls der Mythos. Und von denen gibt es viele in der Diät-Welt. Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat sich gegenüber "gofeminin.de" wie folgt geäußert und erklärt:

Durchschnittlich verbraucht der Körper zehn bis 20 Prozent der Kalorien eines Lebensmittels bei seiner Verdauung. Jedoch nie mehr als 100 Prozent. Eine negative Kalorienbilanz ist also ausgeschlossen und Lebensmittel mit negativen Kalorien ein schönes Märchen.

Erfolgreich abnehmen: So geht’s!

Der wichtigste Erfolgsfaktor, um abzunehmen lautet laut "Bundeszentrum für Ernährung" (BZfE): Die Kalorienmenge, die man täglich zu sich nimmt, muss geringer sein als der Kalorienverbrauch. Nur so greift der Körper auf seine Fett- und Energiereserven zurück und man nimmt ab. Daraus ergeben sich zwei wichtige Faktoren, die den Organismus beim Abnehmen unterstützen: Bewegung und die richtige Ernährung. Mit unserem Kalorienrechner können Sie schauen, wie hoch ihr täglicher Kalorienverbrauch ist und wie viel Sie essen dürfen.




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Sport und regelmäßige Bewegung beugen nicht nur Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor, sondern erhöhen auch den Kalorienverbrauch. Dadurch nehmen Sie leichter ab. Der zweite Erfolgsfaktor liegt in einer kalorienarmen, aber sättigenden Ernährung. Kalorienarme Gerichte bestehen aus:

  • viel Wasser und ungesüßten Tees
  • viel Gemüse und Obst
  • wenig fettarm zubereiteten Beilagen: Kartoffeln, (Vollkorn-)Nudeln, (Natur-)Reis
  • wenig magerem Fleisch, Wurst und Fisch
  • ungesättigten Fettsäuren: Olivenöl, Rapsöl, Avocado, Sonnenblumenkerne

Damit erreichen Sie, dass Ihr Magen für lange Zeit gut gefüllt ist. Und für den Snack zwischendurch gibt es natürliche Appetitzügler, die Ihnen beim Abnehmen zusätzlich helfen.

Verwendete Quellen: eigene Recherche, bzfe.de, gofeminin.de

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