Irre Behördenposse in Chemnitz: Dürfen Jennifer und Markus endlich bauen?

Ämter-Chaos in Chemnitz: Platzt der Traum vom Haus`?

Der Traum vom eigenen Haus wurde für Jennifer Hanisch und Markus Fiedler aus Chemnitz zu einer echten Odyssee. Kurz nach dem Kauf des Grundstücks erfahren sie, dass sie dort gar nicht bauen dürfen! Was folgt, ist ein Bürokratie-Wahnsinn par excellence. Schon im Januar versucht RTL-Reporter Torsten Misler zu helfen. Schließlich geht es um die Ersparnisse des Paares. Damals nimmt der Fall eine überraschende Wendung – doch ging für Jennifer und Markus wirklich alles gut aus? Die Antwort zeigen wir im Video.

Der Wald, der keiner ist – oder doch?

Hinter Jennifer Hanisch und Markus Fiedler liegt eine Posse um ihr Baugrundstück, über die man einfach nur den Kopf schütteln kann: In einem von der Stadt ausgewiesenen Baugebiet kaufen sie ein Grundstück für 80.000 Euro – und erfahren dann, dass sie dort gar nicht bauen dürfen. Grund dafür sind die angrenzenden Bäume, denn die machen das Nachbargrundstück nicht zur Grünfläche (wie in den ursprünglichen Plänen ausgewiesen), sondern zu einem Wald – und der braucht 30 Meter Abstand zu einem neuen Haus. “Wir könnten hier nicht mal eine Hundehütte hinbauen”, scherzt Markus Fiedler.

Experte: "Ich glaube nicht, dass sich da ein Reh oder Wildschwein hin verirrt“

50.000 Euro hatten Jennifer Hanisch und Markus Fiedler nach eigenen Worten zum damaligen Zeitpunkt schon ausgegeben und das Ganze drohte, im finanziellen Desaster zu enden. RTL-Reporter Torsten Misler schaltet Anfang des Jahres einen Baurechtsexperten ein. Der hält den ganzen Fall für absurd: “Die paar Bäume, ob das ein Wald ist – da würde ich ein großes Fragezeichen dran machen. Ich glaube nicht, dass sich da ein Reh oder Wildschwein hin verirrt”, erklärt uns Anwalt Andreas Stammkötter.

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Neue Hoffnung für Grundstück-Besitzer

Nach langem Hin und Her ist die Stadt bereit, dem Ehepaar unter die Arme zu greifen. Sogar finanzielle Unterstützung wurde Jennifer Hanisch und Markus Fiedler zugesichert. Wie es nach unseren Dreharbeiten weiterging? Die Stadt Chemnitz wollte einige der Bäume fällen lassen, damit der angebliche Wald definitiv nicht mehr als Wald gesehen werden kann. Doch der Eigentümer des Grundstücks war dagegen. Welchen Kompromiss das Paar jetzt eingegangen ist, sehen Sie im Video. (fge)



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