Nach El Paso-Massaker: Organisation schickt Therapiehunde zur Trauerbewältigung

El Paso ist schwer erschüttert. Bei einem Attentat am Samstag, 3. Juli, eröffnete ein vermeintlich Rechtsextremer das Feuer in der US-amerikanischen Supermarktkette Walmart. Dabei starben 22 Menschen, unter ihnen auch ein Deutscher. Die ganze Welt steht bis heute unter Schock, besonders schwer dürfte es allerdings für die Hinterbliebenen der Opfer und diejenigen, die direkt dabei waren, sein. Um ihnen Trost zu spenden, haben sich jetzt zwei ganz besondere Helfer auf den Weg in die texanische Stadt gemacht: die Golden Retriever Rudy und Chanel.

Therapiehunde sollen für Opfer da sein

“Bedingungslose Liebe und Unterstützung” – das sollen Trudy und Chanel all jenen geben, die beim Massaker von El Paso am Samstag, den 3. Juli, einen geliebten Menschen verloren haben, oder die dramatischen Minuten sogar selbst miterlebt haben. 

Rudy & Chanel are headed to El Paso to spread some love at Del Sol, and to visit first responders. Special thanks to Service Dogs, Inc and Southwest Airlines !!!https://www.servicedogs.org/

Die Golden Retriever sind speziell ausgebildet, um traumatisierte Menschen zu behandeln. Die Organisation “Methodist Healthcare System” aus San Antonio hat die beiden Hunde per Flugzeug in Richtung El Paso geschickt, damit sie direkt vor Ort Wunder bewirken können. “Chanel und Rudy sind seit heute Morgen in El Paso. Sie liefern bereits ihre bedingungslose Liebe und Unterstützung für Ersthelfer und Opfer, um diese traumatische Zeit zu meistern”, schreibt ein Mitarbeiter der Organisation in einem Facebook-Posting. 

Trudy und Chanel sind speziell ausgebildet

Nach Angaben des Krankenhauses, wo Trudy und Chanel jetzt im Einsatz sind, sind die Hunde speziell im Krisenmanagement geschult und können somit Personen in Krisensituationen direkt erkennen. In ihrer Heimat San Antonio besuchen sie täglich die Krankenhäuser von “Methodist Healthcare”, um den Patienten Trost und Unterstützung zu spenden. 

Verwendete Quelle: People

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