Rollsplitt auf Skaterpark in Dieburg: Bürgermeister will Zeichen setzen

Skaterpark mit Rollsplitt zugeschüttet

In Dieburg hat die Stadt den Boden vom beliebten Skaterpark komplett mit Rollsplitt eingedeckt. Der Grund: Laut der Stadt sollen sich immer wieder größere Gruppen trotz Corona-Beschränkungen getroffen haben – ohne Abstand, ohne Maske. Viele Jugendliche sind jetzt verärgert und fühlen sich zu Unrecht bestraft. Skaten ist aktuell überhaupt nicht möglich.

Bürgermeister wollte Zeichen setzen

Frank Haus, Bürgermeister der Stadt Dieburg verteidigt seine Maßnahme. Das Ordnungsamt müsse seit 15 Monaten alle Corona-Maßnahmen kontrollieren und komme wohl kaum hinterher. Damit setzt das Stadtoberhaupt jetzt ein klares Zeichen. Alle vorherigen Maßnahmen hatten nichts gebracht. Die Stadt hängte unter anderem Flatterband und stellte rot-weiße Baustellenbaken auf. Immer wiederkehrende Ordnungsamt-Kontrollen am Skaterpark waren erfolglos. Deshalb kam die Stadt auf die Idee zu dieser ungewöhnlichen Aktion.

7-Tage Inzidenz als Gradmesser

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg ist unter die 100er-Inzidenz gerutscht. Damit ist bereits ein Licht am Ende des Rollsplitt-Tunnels zu sehen. Denn dadurch könnte schon in ein paar Tagen Schluss sein mit der sogenannten “Bundes-Notbremse”. Und dann möchte die Stadt den Rollsplit beim Skatepark auch wieder wegräumen.





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