Ubisoft verschiebt "Asssassin's Creed" – stecken Übernahmepläne dahinter?
  • Ubisoft ist bekannt für Spiele-Blockbuster wie die „Assassin´s Creed“- und „Far Cry“-Reihe.
  • Laut Insider-Kreisen müssen die nächsten Teile der beiden Erfolgsgaranten wegen Produktionsengpässen verschoben werden.
  • Medien wie „Bloomberg“ berichten in diesem Zusammenhang von einer möglichen Übernahme von Ubsioft.

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Die Spieleserien „Assassin’s Creed“ und „Far Cry“ zählen zu den beliebtesten Marken aus dem Ubisoft-Portfolio. Die Veröffentlichungen der nächsten Spiele beider Reihen sollen sich laut Insidern aufgrund von Produktionsschwierigkeiten verschieben. Interessant daran ist vor allem der vermutete Hintergrund der Verschiebungen.

Mit „Assassin’s Creed Rift“, ursprünglich als DLC zum Wikinger-Epos „Valhalla“ angedacht, soll noch Ende dieses Jahres oder Anfang 2023 ein Standalone-Titel erscheinen. Das nächste Hauptspiel aus der legendären Zeitreise-Serie allerdings hinkt dem geplanten Release-Termin bereits jetzt hinterher, wie Medien wie „Kotaku“ berichten.

Dabei handelt es sich aber nicht um eine Information, die für die Öffentlichkeit bestimmt war. Stattdessen hätten internen Kreisen die Redaktion darüber informiert. Gleiches gilt für das kommende „Far Cry“-Abenteuer, welches demnach ebenfalls nach hinten verschoben wird.

Wird der „Assassin´s Creed“-Publisher geschluckt?

Laut dem renommierten Medium „Bloomberg“ könnten Übernahmepläne hinter den Verzögerungen stecken. Demnach soll Ubisoft ins Visier von Beteiligungskapital-Firmen wie Blackstone Inc. und KKR & Co. geraten sein.

Droht wirklich ein Aufkauf von Ubisoft? Finanzexperten sehen einen fragilen Aktienkurs, Produktionsherausforderungen und Probleme bei einigen firmeneigenen Studios bei Ubisoft. Laut „Kotaku“ soll Ubisoft daher mit externen Beratern arbeiten, um diverse Unternehmensbereiche zu analysieren und profitabler zu machen. Diese Beobachtungen sprechen für die These, dass Ubisoft offen für eine Übernahme sein könnte.

Die Ubisoft-Aktie klettert um über 15 Prozent

Manche Branchenkenner vermuten daher, dass die Verschiebungen der kommenden Titel aus der „Assassin’s Creed“- und „Far Cry“-Reihe den Vorbereitungen auf einen Mega-Deal geschuldet sein könnten. Wie glaubwürdig sind diese Gerüchte? Sowohl „Bloomberg“ und „Kotaku“ betonen die Vertrauenswürdigkeit ihrer Quellen.

Ubisoft hat sich bislang nicht konkret zu den Übernahmegerüchten geäußert. Das Unternehmen signalisierte aber, dass es eine Übernahme nicht grundsätzlich ausschließe. Auch Blackstone und KKR äußerten sich noch nicht zu den Spekulationen.

Während Blackstone noch nie im Videospiel-Sektor investiert hat, steckte KKR bereits 2017 rund 1,25 Milliarden US-Dollar in Epic Games. Der Aktienmarkt hat trotz der vagen Erkenntnislage bereits reagiert: Am vergangenen Freitag kletterte die Ubisoft-Aktie um mehr als 15 Prozent, © 1&1 Mail & Media/teleschau

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