Unkrautvernichter ohne Chemie im Test: Was hilft wirklich?

Wundermittel oder Geldverschwendung?

Egal ob im Beet, auf der Terrasse oder in der Auffahrt – lästiges Unkraut sprießt überall. Zupft man es raus, wächst es sogleich an einer anderen Stelle wieder nach. Die hartnäckigen und meist tiefsitzenden Wurzeln machen das Entfernen zur nervigen Angelegenheit. Wir haben uns zwei Geräte angeschaut, die versprechen, das Unkraut einfach und schnell zu beseitigen – und zwar ganz ohne Chemie. Wie sie sich im Test schlagen, sehen Sie im Video.

Heiße Luft vs. Feuer

  • Gerät Nummer 1 im Test: Ein Unkrautbrenner für rund 18 Euro*. Der kleine Flammenwerfer mit Gaskartusche soll dem ungeliebten Grün mit Feuer zu Leibe rücken. Uns fällt auf: Der Stab ist zu kurz geraten – man muss sich zum Boden beugen. Nichts für Menschen also, die mit Rückenschmerzen zu kämpfen haben.

  • Gerät Nummer 2: Ein 2.000 Watt starker Heißluft-Vernichter* für rund 30 Euro. Er soll das Unkraut durch Hitze zerstören. Das Gerät lässt sich bequem im Stehen benutzen.

Kein Erfolg mit Hausmitteln

Geht es vielleicht sogar ganz ohne Geräte? Das haben unsere Tester eine Woche lang mit Hausmitteln aus Omas Küche ausprobiert:

  • Einmal täglich gab es heißes Kartoffelwasser aufs Unkraut. In unserem Test leider völlig wirkungslos – im Gegenteil: Auf den Steinen blieben aufgrund der Kartoffelstärke unschöne weiße Ränder zurück.
  • Rezept Nummer 2: Fünf Liter Wasser mit drei Päckchen Backpulver mischen und das Unkraut einmal pro Tag damit übergießen. Auch hier passierte im Test absolut nichts – wenigstens hinterließ das Backpulver keine Spuren.

Dauerhaft hilft also wohl leider doch nur, das Übel “an der Wurzel” zu packen und zu jäten. Mit welchem Gerät Sie dabei Zeit und Kraft sparen, sehen Sie im Video!

Eine weitere Alternative: Das Unkraut einfach wachsen lassen, wie es will. Warum das gut für Umwelt und Tiere ist, erfahren Sie hier.

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