Willi Herren (†45): Darum war seine Beerdigung so besonders

Bestatter Björn Wolff verrät Details zur Trauerfeier

Eine Beerdigung wie eine Feier – das wäre sicherlich auch im Sinne von Willi Herren gewesen. Der beliebte TV-Star wurde am 20. April im Alter von 45 Jahren tot in seiner Wohnung aufgefunden. Rund zwei Wochen später fand Willi auf dem Kölner Melaten-Friedhof seine letzte Ruhestätte. Bestatter Björn Wolff hat die Beerdigung organisiert und verrät jetzt im RTL-Interview, welche Besonderheiten es für den kölschen Jung gab.

 „Wir wollen den Tod aus der Tabu-Ecke rausziehen"

Wegen der Corona-Pandemie waren zu Willi Herrens Beerdigung nur 30 Personen aus dem engsten Familien- und Freundeskreis zugelassen. Nichtsdestotrotz sollte es ein würdiger Abschied von dem Entertainer sein, so Björn Wolff. Er hatte die Trauerfeier zusammen mit Willis Kindern Alessia und Stefano geplant. Wichtig war ihnen vor allem, dessen tiefe Verbundenheit zu seiner Heimatstadt zu zeigen.

Daher begann die Zeremonie stilecht um 11.11 Uhr. Viele Details wie Blumen oder Luftballons wurden extra in rot und weiß – also den Farben Kölns – ausgewählt. Und als musikalische Untermalung wurden Kölner Klassiker wie “Niemals geht man so ganz” von Trude Herr und “Kölsche Jung” von Brings gespielt. “Wir wollen den Tod aus der Tabu-Ecke rausziehen. Und gerade da ist es schön, wenn man sowas, was man mit Lachen und Freude verbindet, auch bei einer Bestattung einbringen kann”, erklär Björn Wolff. “Wir hatten viele Rituale, die hoffentlich der Familie auch geholfen haben. Es hat insgesamt einen schönen Rahmen gegeben, der ihm gefallen hätte.”

Fans können sich Online verabschieden

Weil die Beerdigung so klein gehalten werden musste, können sich Willis Fans auf einer Online-Kondolenzseite gebührend verabschieden. Seine Familie richtete beim Anbieter “Mymoria” ein entsprechendes Angebot ein. Mittlerweile gebe es dort schon über 1.000 Einträge, so der Bestatter.





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