Zahlreiche Sommer-Baustellen auf Reiserouten

Die Sommerferien und die Hauptreisezeit des Jahres stehen vor der Tür. Es wird dieses Jahr zahlreiche Sommer-Baustellen auf Reiserouten und in Ballungsräumen geben, die staatlicheInfrastrukturgesellschaft will im Sinne des Verkehrsflusses diese Zahl reduzieren.

Das starke Aufkommen rundum Pfingsten oder Fronleichnam lassen auch für die Wochenenden im Juli und August enorme Verkehrsleistungen erwarten, die zumindest aufdem Vor-Corona-Niveau von 2019 liegen oder dieses schon klarübertreffen, erwartet die Asfinag.

Bei Baustellen auf Reiserouten sind Baumaßnahmen absolut notwendig

Pro Jahr werden rund 300 Großprojekte abgewickelt. Laut Eigenangabewerden von Mitte Juni bis Mitte September nur Projekte mit bau- und sicherheitstechnischer Notwendigkeit und straffen Zeitplänen umgesetzt. „Finden sich Baustellen auf wichtigen Reiserouten, dann sind die Baumaßnahmen absolut notwendig undlassen sich aufgrund der Arbeitsintensität oder Wichtigkeit nicht zuanderen Zeiten durchführen“, sagte Andreas Fromm, Geschäftsführer derAsfinag Bau Management GmbH. Sanierungen im Sommer finden außerdemstatt, wenn es um unaufschiebbare akute Instandsetzungen geht, zudemwerden in Ballungsräumen Zeitfenster mit weniger Berufsverkehr genützt.

Gleich Anzahl an Spuren soll zur Verfügung stehen

Grundsätzlichgilt, dass immer die gleiche Anzahl an Spuren wie im „Normalzustand“zur Verfügung steht. Ausnahme ist im heurigen Sommer die Pyhrnautobahn(A9), wo in der Steiermark wie im südlichen Oberösterreich auslogistischen Gründen bei Tunnelbaustellen abschnittsweiseGegenverkehrsbereiche mit einem Fahrstreifen pro Richtung eingerichtetsind. Die vorrangige Ursache für Staus undVerzögerungen im Sommerreiseverkehr sind aber nicht Baumaßnahmen,sondern meist Unfälle, Pannen oder schlicht zu starker Verkehr, wennsich Urlaubende gleichzeitig auf den Weg machen, so die Asfinag.

(APA/Red)

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