Opernstar Karan Armstrong ist tot

Trauer um Karan Armstrong: Die Sopranistin, die in den Sechzigerjahren ihr Operndebüt feierte, ist gestorben. Die Musikerin wurde 79 Jahre alt.

„Wie nur wenige Sängerinnen hat Karan Armstrong über fast vier Jahrzehnte die Deutsche Oper Berlin mitbestimmt“, schrieb die Oper in einem Nachruf. Danach stand sie an mehr als 400 Abenden für 24 verschiedene Partien auf der Bühne.

Die im kleinen Ort Havre im US-Bundesstaat Montana geborene Armstrong studierte in den USA Sopran bei der deutsch-amerikanischen Opernsängerin Charlotte Lehmann. Nach ihrem Operndebüt 1965 in San Francisco trat sie in den 70er Jahren erstmals in Europa auf. Dabei lernte sie während einer „Salome“-Inszenierung in Stuttgart den Regisseur Götz Friedrich kennen. Den späteren Intendanten der Deutschen Oper Berlin heiratete Armstrong und ging mit ihm nach Berlin.

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Das Paar galt bis zu Friedrichs Tod im Jahr 2000 als seltene künstlerische Symbiose. Aus Sicht der Oper war Armstrong „die ideale Künstlerin für das Regietheater ihres Mannes“, deren Repertoire sich nicht nur auf Strauss und Wagner beschränkte, sondern auch Opern von Komponisten wie Berg, Korngold, Poulenc, Schostakowitsch und Kurt Weill umfasst habe.

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