Adele: Wegen Beyoncé flossen bei der „Grammy“-Verleihung 2017 backstage die Tränen

Adele: Wegen Beyoncé flossen bei der „Grammy“-Verleihung 2017 backstage die Tränen

Adele ist ein echtes Beyoncé-Fangirl

Und plötzlich bricht Adele (33) im Gespräch mit der „Vogue“ in Tränen aus – wegen Beyoncé (40). In einem Interview, das gleichzeitig in der britischen und amerikanischen Novemberausgabe der Modezeitschrift erscheint, packt Adele nämlich nicht nur über den ziemlich traurigen Grund für ihren Gewichtsverlust aus, sondern wird auch sehr emotional, als sie über ihre prominente Kollegin spricht. Vor deren Garderobe sie 2017 schon heulend stand.

Für Adele ist klar: Beyoncé hätte den „Grammy“ gewinnen sollen

2017 gewann Adele den „Grammy“ für „25“ in der Kategorie „Album des Jahres“. Doch aus ganzem Herzen gefreut hat sich die Sängerin darüber nicht. „Meine persönliche Meinung ist, dass Beyoncé definitiv hätte gewinnen sollen“, erklärt sie jetzt im „Vogue“-Interview. Beyoncés Album „Lemonade“ war in derselben Kategorie nominiert. Adele war sich eigentlich auch sicher, dass . Beyoncé gewinnen würde – bis die Preisverleihung begann. Dann habe sie plötzlich so ein Bauchgefühl gehabt, dass sie den „Grammy“ bekommt, so Adele. So war es dann auch.

„Ich war überwältigt und dachte, dass ich ihr sagen muss, wie viel mir ihre Platte bedeutet“, erinnert sich Adele und ihr kommen im Gespräch mit der „Vogue“-Redakteurin die Tränen: „Ich werde ein bisschen emotional.“

Schon in ihrer Dankesrede machte Adele unter Tränen klar, dass sie diesen Preis eigentlich nicht annehmen könne, weil er Beyoncé zusteht. „Lemonade“ sei „monumental“, schluchzte sie damals auf der Bühne und rührte die leer ausgegangene Beyoncé im Publikum zu Tränen.

„Sie weiß einfach, was ich durchmache“

Nach der Show habe Adele Beyoncé dann in deren Garderobe besucht. Aber irgendwie bekam es Adele nicht hin, sich ihre Gefühle von der Seele zu reden und brach in Tränen aus, als sie ging: „Ich habe ihr nur gesagt, dass die Art und Weise, wie die Grammys funktionieren und die Leute, die sie ganz, ganz oben kontrollieren, nicht wissen, was ein visuelles Album ist. Sie wollen die Art und Weise, wie sie die Dinge mit ihren Veröffentlichungen vorantreibt und die Dinge, über die sie spricht, nicht unterstützen.“

Auf die Frage, warum „Lemonade“ den Preis mehr verdient gehabt hätte als „25“, sagt Adele: „Für meine Freundinnen, die farbige Frauen sind, war das Album eine riesige Anerkennung des unterdrückten Kummers, den sie durchmachen.“ Dass es Beyoncé gelungen sei, diesen Schmerz auf den Punkt zu bringen und auch noch die ganze Welt daran teilhaben zu lassen, sei einfach toll. Mit ihren Songs habe Beyoncé auch bei Adele als nicht-schwarze Frau einen Nerv getroffen: „Dieses Album ist mein Album, sie weiß einfach, was ich durchmache. Dieses Album wurde nicht für mich geschrieben. Aber trotzdem hatte ich das Gefühl: Das ist das größte Geschenk.“

Unser größtes Geschenk wäre jetzt noch ein Duett der beiden Megastars. (csp)

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