Alec Baldwin: Vater von Halyna Hutchins macht ihn für ihren Tod „mitverantwortlich“

Nach TV-Interview unter Tränen

Alec Baldwin: Vater von Halyna Hutchins macht ihn für ihren Tod „mitverantwortlich“

Für ihren Vater ist Alec Baldwin schuldig

Unter Tränen sprach Schauspieler Alec Baldwin (63) vor Kurzem erstmals öffentlich in einem TV-Interview (jetzt in voller Länge auf RTL+ sehen) über die fatale Tragödie am Set seines Western-Filmes „Rust“. Er äußerte sich zu dem schrecklichen Moment, als er unabsichtlich die Kamerafrau Halyna Hutchins (†42) erschoss. Jetzt meldet sich ihr Vater zu Wort, der dem Schauspieler eine „Mitschuld“ zuspricht.

Halyna Hutchins' Vater erhebt schwere Vorwürfe

Der Schmerz über das Unglück sitzt tief. Am 21. Oktober 2021 hatte Alec Baldwin bei den Dreharbeiten zu „Rust“ die Kamerafrau Halyna Hutchins mit einer Pistole erschossen, die versehentlich mit scharfer Munition geladen war. „Ich habe nicht abgedrückt“, versichert der Hollywood-Star im Interview: „Ich würde niemals auf andere Personen zielen und abdrücken. Niemals!“ Doch die Frage nach der Schuld beziehungsweise einer Mitschuld bleibt für den Vater der verstorbenen 42-Jährigen weiterhin im Raum stehen.

Gegenüber „The Sun“ äußerte sich Anatoly Androsovych jetzt zum tragischen Tod seiner Tochter. Der Revolver sei eine Waffe, die nicht abfeuert, ohne dass man den Abzug drückt, erklärt der 61-Jährige seine Sicht der Dinge: „Alec trägt eine Teilschuld daran, dass der Schuss ausgelöst wurde. Für mich ist klar, dass Baldwin den Schuss von seiner Hand abgefeuert hat, deswegen ist es für mich schwer zu verstehen, wie er nicht mitschuldig an dem Tod meiner Tochter gemacht wird.“

Im TV-Interview mit Moderator George Stephanopoulos erläutert Alec Baldwin den Unfallvorgang aus seiner Sicht, wie sie im Video unten sehen können.

Im Video: Baldwin spricht im TV über den Todesschuss

Alec Baldwin spricht erstmals im TV über den Todesschuss

Hutchins hinterlässt einen Sohn

Neben ihrem Vater Anatoly Androsovych hinterlässt die Kamerafrau ihren Mann Matthew (38) und ihren neunjährigen Sohn Andros. Opa Anatoly offenbarte im Interview mit „The Sun“, dass sein Enkel zwei Tage lang verstummte, nachdem er von dem Tod seiner Mutter erfahren habe. „Andros stand seiner Mutter unglaublich nahe und verstummte, als ihm mitgeteilt wurde, dass sie tot war.“ Der Schock über diesen tragischen Verlust sitzt bei allen Beteiligten verständlicherweise immer noch tief. (sfi)

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