Alfons Schuhbeck: Anklage wegen zwei Millionen Euro Steuerhinterziehung

Starkoch soll Zahlungen geprellt haben

Alfons Schuhbeck: Anklage wegen zwei Millionen Euro Steuerhinterziehung

Alfons Schuhbeck wird Steuerhinterziehung vorgeworfen

Die Staatsanwaltschaft München 1 verfolgt einen schweren Verdacht gegen Alfons Schuhbeck (72): Der Starkoch soll den Fiskus um die beachtliche Summe von zwei Millionen Euro geprellt haben. Wenn das Gericht die Anklage bestätigt, könnte Schuhbeck sogar eine Haftstrafe drohen.

Anklage folgt auf Razzia vor zwei Jahren

Betroffen von der Anklage sind die Restaurants „Orlando“ und die „Südtiroler Stuben“. Vor zwei Jahren kam es zu einer Razzia in einem der Restaurants von Alfons Schuhbeck, seitdem laufen die Ermittlungen gegen ihn. Das Landgericht in München muss jetzt entscheiden, ob es zum Prozess kommen wird. Seit der Anklage haben sich beide Parteien diesbezüglich nicht geäußert, also heißt es abwarten. Der Prozess könnte schwere Folgen für den Starkoch haben: Sollte er für schuldig befunden werden, könnte er für die Steuerhinterziehung sogar ins Gefängnis wandern.

Steuerklage: Nicht die erste Katastrophe für Schuhbeck

Für Schuhbeck ist die Anklage nur eine schlechte Nachricht unter vielen: Im Juli 2021 musste der Koch für seine Betriebe Insolvenz anmelden. Als Grund gab er ausgebliebene Corona-Hilfen an, seinen Unternehmen ging es aber wohl schon länger nicht mehr gut. Damals rettete ihn eine anonyme Investorengruppe vor dem Aus. Fast all seine Betriebe wurden zur „Schuhbeck´s Company GmbH“ fusioniert. Auch das Bundesamt für Justiz geht gegen Schuhbeck vor, da er seit 2016 keine Geschäftsberichte mehr veröffentlicht haben soll. Langsam scheint es eng zu werden für den Starkoch…

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