Anke Engelke bereut frühere "Wochenshow"-Rolle

Seit fast 25 Jahren lacht Deutschland über Anke Engelke. Für ihre Rollen und Gags in der “Wochenshow” und in “Ladykracher” wurde sie vielfach ausgezeichnet. Heute sagt sie, über welche Witze sie nicht mehr lachen kann.

Die Schauspielerin und Komikerin Anke Engelke würde einige ihrer früheren Rollen heute nicht mehr spielen. Im Magazin “Spiegel” nannte die 54-Jährige unter anderem ihre frühere Sketchrolle als Ricky, die ihr in der “Wochenshow” auf Sat.1 in den 90er-Jahren den Durchbruch brachte.

“Ich würde mich nicht mehr dunkel schminken lassen”, sagte Engelke angesichts der aktuellen Debatten um Rassismus und Diversität. Ihre Ricky-Rolle in der Rubrik “Rickys Pop-Sofa” war an Ricarda Wältken von der deutschen Girlgroup Tic Tac Toe angelehnt – Wältken ist in Dortmund geboren, ihr Vater ist Nigerianer. 

“Die Wochenshow”: Ingolf Lück als W. Petry und Anke Engelke als Ricky, bei “Rickys Popsofa” im Jahr 2000. (Quelle: imago images / POP-EYE)

Auch viele “Ladykracher”-Figuren würde Anke Engelke nicht mehr spielen, zum Beispiel keine Asiatinnen mehr. “Ich bin heute nicht empört über mich, aber traurig, dass ich damals nicht gesehen habe, dass das nicht in Ordnung ist”, sagte Engelke.

Engelke ist rückblickend “traurig” über ihre Entscheidung

Dass viele ihrer Comedy-Nummern von Männern geschrieben wurden und sie vier Jahre lang die einzige Frau im “Wochenshow”-Ensemble war, findet sie im Rückblick auf ihre Karriere auch “nicht in Ordnung”.

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Heute schaue sie ganz anders darauf, sagte Engelke, die in der neuen Netflix-Serie “Das letzte Wort” eine Trauerrednerin spielt. Ihr erstes Engagement bei dem Streamingdienst startet am 17. September als sechsteilige Serie.

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