Beisetzung der Queen im Live-Ticker: Prinzessin Charlotte weint bittere Tränen um ihre Urgroßmutter
  • ➤ 10:02 Uhr: Prinzessin Charlotte weint bittere Tränen um ihre Urgroßmutter
  • 08:30 Uhr: 250.000 Menschen sahen aufgebahrten Queen-Sarg in London
  • 03:30 Uhr: Letzte Ruhestätte für die Queen – Sarg im Familienkreis beigesetzt

Live-Ticker zur Beisetzung der Queen zum Nachlesen

➤ Prinzessin Charlotte weint bittere Tränen um ihre Urgroßmutter

  • 10:02 Uhr:

Die Queen ist am Montag in einem Staatsakt zu Grabe getragen worden. Das war ein riesengroßes Ereignis, das Menschen weltweit – ganz egal, ob sie nun für oder gegen die Monarchie sind – mitverfolgt haben. Man kam überhaupt nicht daran vorbei. Bei all dem Pomp und all dem Aufgebot lässt sich manchmal leicht vergessen, dass nicht nur eine Monarchin und Regentin gestorben ist, sondern auch eine Großmutter und Urgroßmutter.

Die siebenjährige Prinzessin Charlotte, Tochter von Prinz William und Herzogin Kate, hat die Zuschauerinnen und Zuschauer eindrucksvoll daran erinnert, dass es ihre Urgroßmutter ist, die dort zu Grabe getragen wurde: Während einer der vielen Zeremonien, am Wellington Arch, brach sie in Tränen aus. Neben ihr standen ihre Mutter Kate und ihr Bruder, Prinz George (9). Kate kümmerte sich sofort um ihre Tochter, zog sie in die Arme und tröstete sie.

Das Staatsbegräbnis von Queen Elizabeth II. war einer der ersten Auftritte für Charlotte und George. Ihre Familie hatte sich dazu entschlossen, dass sie bei diesem Ereignis dabei sein sollten. So konnten die beiden ihre geliebte Urgroßmutter, die sie „Gan Gan“ genannt haben, verabschieden. Nur der jüngste Sohn von Kate und William, Prinz Louis, war nicht dabei. Er ist auch erst vier Jahre alt. (pak)

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250.000 Menschen sahen aufgebahrten Queen-Sarg in London

  • 08:30 Uhr:

Mehr als 250.000 Menschen haben nach Angaben der britischen Kulturministerin Michelle Donelan dem aufgebahrten Sarg von Queen Elizabeth II. in London ihre Ehre erwiesen. Das sei noch keine endgültige Zahl, ihr Ministerium werte die Angaben noch aus, sagte Donelan am Dienstag dem Sender Sky News.

Zahlreiche Menschen hatten stundenlang angestanden, um den geschlossenen Sarg in der Westminster Hall des britischen Parlaments zu sehen. Kommentatoren wiesen prompt darauf hin, dass die genannte Zahl niedriger wäre als bei Elizabeths Vater König George VI., dem 1952 nach seinem Tod etwa 300.000 Menschen ihren Respekt gezollt hatten, sowie deutlich weniger als von der Regierung zuvor erwartet.

Auch zu den Kosten des Staatsbegräbnisses konnte Donelan zunächst keine Angaben machen. „Ich denke, die britische Öffentlichkeit würde argumentieren, dass das Geld gut angelegt war“, sagte die Ministerin. „Man hat so viele Tausende da draußen gesehen, und ich glaube nicht, dass irgendjemand behaupten kann, dass unsere gestorbene Monarchin diesen Abschied nicht verdient hat, angesichts der Pflicht und des selbstlosen Dienstes, dem sie sich mehr als 70 Jahre verpflichtet hat.“ Etwas anderes zu behaupten, sei „geradezu absurd“, sagte Donelan. „Es war ein großartiges Gemeinschaftsgefühl“, sagte sie. Die Queen sei der Kitt gewesen, der die Gesellschaft zusammengehalten habe. (dpa)

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Letzte Ruhestätte für die Queen – Sarg im Familienkreis beigesetzt

  • 03:30 Uhr:

Nach dem Staatsbegräbnis mit Stationen in London und Windsor ist Queen Elizabeth II. an ihrer letzten Ruhestätte angekommen. Die Queen wurde im engsten Kreis ihrer Familie in einer Seitenkapelle der St.-Georges-Kapelle in Windsor beigesetzt. Sie wurde wieder mit ihrem langjährigen Ehemann Prinz Philip vereint, wie aus einer Mitteilung der königlichen Familie hervorgeht. Philip war im vergangenen Jahr im Alter von 99 Jahren gestorben.

Am Nachmittag war der Sarg von Queen Elizabeth II. bei einem Aussegnungsgottesdienst in die königliche Gruft unter der St.-Georges-Kapelle hinuntergelassen worden. Dort blieb er aber nur kurze Zeit. Am Abend wurden die Queen und Philip, die 73 Jahre lang verheiratet waren, in einer privaten Zeremonie umgebettet.

Queen Elizabeth II. war am 8. September auf ihrem schottischen Landsitz Schloss Balmoral mit 96 Jahren gestorben. Während der zehntägigen Trauerphase hatten erst die Menschen in Schottland, dann in London ausgiebig Zeit, sich an verschiedenen Orten von ihrer Königin zu verabschieden. (dpa)

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