Darum verlor Johnny Depp seinen "Fluch der Karibik"-Job

Einer der größten Kinoerfolge von Johnny Depp war die „Fluch der Karibik“-Reihe. Seinen Job als Captain Jack Sparrow verlor er allerdings wegen Amber Heard, wie jetzt sein ehemaliger Agent vor Gericht aussagte.

Im Verleumdungsverfahren von Johnny Depp gegen seine Ex-Frau Amber Heard sagte am Mittwoch sein ehemaliger Hollywoodagent Christian Carino aus. Er bestätigte die Behauptung des Schauspielers, dass er wegen der von Heard erhobenen Vorwürfe häuslicher Gewalt aus dem „Fluch der Karibik“-Franchise gestrichen wurde.

Johnny Depp spielte den Captain Jack Sparrow. (Quelle: Jesse Grant/Getty Images for Disney)

„Meiner Meinung nach hat es mit den Anschuldigungen zu tun, die Amber erhoben hat“, sagte Carino in einer Video-Aussage laut „Mail Online“. Weiter erklärte der Agent, der auch Heards Agent war, dass Disney zwar nie explizit gesagt habe, dass Depp wegen der Vorwürfe gehen müsse, es sei aber „gemeint gewesen“.

Zuvor hatte Depp in seinem eigenen Namen ausgesagt und Heards Anschuldigungen für den Verlust seiner lukrativen Captain-Jack-Sparrow-Rolle verantwortlich gemacht. Depp bestritt, Heard jemals körperlich missbraucht zu haben und behauptete, sie sei diejenige, die häufig gewalttätig geworden sei.

Zweiter Prozess von Johnny Depp

Johnny Depp hat Amber Heard auf 50 Millionen Dollar (46 Millionen Euro) verklagt. Grund dafür war ein Beitrag, den sie in der „Washington Post“ veröffentlichte. Darin behauptete sie, Opfer von häuslicher Gewalt zu sein. Heard soll laut „Variety“ Gegenklage gegen ihren Ex eingereicht haben, in Höhe von 100 Millionen Dollar (92 Millionen Euro).

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Depp und Heard begannen ihre Beziehung Anfang 2012. Kennengelernt hatten sie sich zuvor am Set von „The Rum Diary“. 2015 heirateten die Hollywood-Stars. Die Ehe hielt nur 15 Monate. Einen Verleumdungsprozess gegen die Zeitung „The Sun“ in Großbritannien hat der Schauspieler 2020 verloren. Das Blatt hatte Depp in einem Artikel als „Ehefrauenschläger“ bezeichnet. Depp hat alle Anschuldigungen häuslicher Gewalt zurückgewiesen.

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