Deborah James (†40) wollte Beerdigung mit Tequila und lustigen Bildern

Feuchtfröhlicher Abschied

Deborah James (†40) wollte Beerdigung mit Tequila und lustigen Bildern

Es war eine erschütternde Nachricht: Deborah James (†40) hat am 28. Juni den Kampf gegen den Darmkrebs verloren. Jahrelang hatte sich die britische BBC-Moderatorin gegen die tückische Krankheit gewehrt. Jetzt nahmen Familie und Freunde Abschied von Deborah. Und die Verstorbene hatte genaue Vorstellungen, wie ihre Beerdigung sein sollte – vor allem feuchtfröhlich.

„Erinnerungen von vielen Menschen sammeln“

Wenige Tage vor ihrem tragischen Tod hatte Deborah James gegenüber „The Times“ erzählt, wie ihre Abschiedsfeier ablaufen soll. Ihr Wunsch war ein bestimmter Dresscode: „Das klingt morbide, aber ich wünsche mir eine düstere Beerdigung in Schwarz-Weiß, weil ich finde, dass die Leute in Schwarz-Weiß gut aussehen“, so die beliebte Moderatorin, die eingeäschert werden wollte. Der Song „Tell Me It’s Not True“ von den „Blood Brothers“ solle gespielt werden und ihre Kinder, wenn sie sich dazu in der Lage fühlen, sollten Gedichte vortragen.

Beim Empfang sei ihr besonders wichtig, dass es „Tequila gibt“. Und Deborah wünschte sich, dass die Menschen lustige Bilder mitbringen und amüsante Anekdoten über sie erzählen, damit ihre Familie etwas habe, an das sie sich erinnern kann. Besonders ihre beiden Kinder Hugo (14) und Eloise (12), die „noch sehr jung“ seien, könnten so „Erinnerungen von vielen Menschen sammeln“. Denn Deborah befürchtete, dass ihr Image bald „verblassen wird und sie sich auf Videos oder Fotos“ ihrer Mama verlassen müssen.

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Kinder sollen Platz zum Trauern haben

Die Asche der Verstorbenen soll nach ihrem Willen auf einer „netten kleinen Bank“ in der Nähe des Familienhauses aufgestellt werden, damit ihre Kinder „irgendwo hingehen und weinen“ können.

„Einige Leute möchten, dass ihre Asche an verschiedenen Orten verstreut wird. Ich nicht, weil ich denke, ich wäre einsam. Ich bin die Art von Person, die nichts dagegen hätte, eine Weile in der obersten Schublade in der Küche zu bleiben“, so Deborah im Interview. Tatsächlich wurde bei der Beerdigung ihr Wunsch-Lied performt, von Sängerin Natalie Rushdie. Auch selbstgeschriebene Gedichte trugen ihre Kinder rührend vor. (tma)

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