Dianas Interview-Skandal: Polizei sucht nach neuen Beweisen

Bekommt Martin Bashir bald die Konsequenzen seines Fehltrittes zu spüren? Am Donnerstag kam nach einer unabhängigen Untersuchung heraus: Der ehemalige BBC-Journalist hatte 1995 zahlreiche gefälschte Dokumente genutzt, um Prinzessin Diana (✝36) zu ihrem wohl bekanntesten Interview zu bewegen. Unter anderem soll Bashir Überweisungsbelege manipuliert haben, um die Zweifachmutter unter Druck zu setzen. Eine schockierende Enthüllung, die für den Reporter nun rechtliche Folgen haben könnte: Die Polizei untersucht Bashirs Fall jetzt erneut.

Das gab die Metropolitan Police nun in einem offiziellen Statement bekannt, das unter anderem Mirror vorliegt. In der Mitteilung heißt es: “Nach der Veröffentlichung des Berichts von Lord Dyson werden wir die Inhalte bewerten, um sicherzustellen, dass es keine signifikanten neuen Beweise gibt.” Noch im März seien keine rechtswidrigen Aktivitäten des Journalisten festgestellt worden – das soll nach den Erkenntnissen von Ex-Richter Lord John Dyson jedoch noch einmal überprüft werden.

Ob die Ermittler Straftatsbestände feststellen und Bashir möglicherweise anklagen, ist also noch nicht klar. Der 58-Jährige selbst gab bisher keine Stellungnahme zu den neuen Erkenntnissen ab, musste zuletzt jedoch eine Menge Kritik einstecken. Dianas Sohn William nannte den Briten beispielsweise einen “schurkischen Reporter”, der “betrügerisch” gehandelt habe.


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