Distanz + Vorbehalte: Warum Louis Ducruets Ehe mit Marie anfangs hart für seine Schwestern war

Überschwänglich gratulierten seine Schwestern Louis Ducruet, 29, und Ehefrau Marie Hoa, 29, in den sozialen Medien zur Schwangerschaft. Am 23. November 2022 ließ der Sohn von Stéphanie von Monaco, 57, die Babybombe auf Instagram platzen. Doch so eng und vertraut ihre Beziehung jetzt wirkt, war sie zu Beginn nicht. Besonders Pauline Ducruet, 28, habe sich anfangs schwer mit der neuen Frau an der Seite ihres nur 17 Monate älteren Bruders getan. Ein Rückblick.

Louis Ducruet: Seine Schwestern hatten anfangs Vorbehalte gegenüber Marie

Am 27. Juli 2019 gaben sich Louis und Marie, damals noch Chevallier, im engen Kreis von Freund:innen, Familie und monegassischen Autoritäten in der Kathedrale von Monaco das kirchliche Jawort. Das Einheiraten in die monegassische Fürstenfamilie markierte zugleich auch eine Wende in der Beziehung von Marie und Pauline. Denn die Absolventin der Parsons School of Design durfte das aufwendige Brautkleid designen – eine Herzensaufgabe, die deutlich macht, wie nah sich beide zu diesem Zeitpunkt standen. Die Distanziertheit gehörte der Vergangenheit an.

Doch zuvor hatte Louis‘ neue Freundin keinen besonders guten Start mit seinen Schwestern Pauline und Camille Gottlieb, 24. Stéphanies Kinder stehen sich sehr nahe, hatten bereits vor dem Kennenlernen einige Vorbehalte geäußert. Im Interview mit dem Magazin "Hello Monaco" hatte der heute 29-Jährige kurz vor seiner Hochzeit 2019 enthüllt, dass insbesondere Pauline anfangs "skeptisch gewesen" sei. "Wir sind nur 17 Monate auseinander und wir sind uns sehr nah. Sie ist sehr beschützerisch und war anfangs etwas distanzierter gegenüber Marie", so Ducruet.

https://www.instagram.com/p/B086vbZFb8N/

Fehlende Vaterfigur und Rainiers Erziehung als Auslöser?

Mutter Stéphanie griff die Problematik 2020 im Gespräch mit "Hello Monaco" erneut auf, meinte, dass es für ihre Töchter "hart gewesen sein muss", denjenigen gehen zu sehen, den sie in gewisser Weise als "Mann des Hauses" betrachteten. Die Beständigkeit an Vätern, die mit der Familie lebten, war nicht wirklich gegeben. Die Beziehungen von Fürst Alberts, 64, jüngerer Schwester hielten nicht lange, wie auch ihre Ehen. Die Verbindung mit dem Vater von Pauline und Louis, ihrem ehemaligen Leibwächter Daniel Ducruet, 57, wurde nach nur wenigen Monaten 1996 wieder geschieden.

Hinzu kommt die Vorstellung von der Familie als schützendem Kern, die Fürst Rainier III., †81, seinen Kindern vermittelt hatte. In der 2018 erschienenen Biografie "Albert II de Monaco, l'homme et le prince" (dt.: "Albert II. von Monaco, der Mann und der Fürst") betonten Albert, Stéphanie und Caroline von Hannover, 65, dass nichts wichtiger sei als die Familienbande. Dabei wiederholten sie die Worte ihres Vaters: "Hütet euch vor den anderen, die Familie reicht euch, ihr braucht niemand anderen".




Monacos Fürstenfamilie Die besten Bilder des Nationalfeiertags

Die fehlende männliche Bezugsperson im Hause Ducruet, die Louis für seine Mutter und Schwestern umso wichtiger werden ließ, und die Erziehung Rainiers haben dazu beigetragen, dass Marie es zu Beginn schwer hatte. Doch ihr großes Herz und sonniges Gemüt hat die Distanz verschwinden lassen. Heute kann sie sich zum engen Kern von Louis' Verwandtschaft zählen – und vermutlich schon jetzt auf Camille als zuverlässige Babysitterin zählen.

Verwendete Quellen: hellomonaco.com, gala.fr

Quelle: Lesen Sie Vollen Artikel