Eloy de Jongs Papa wollte seine Homosexualität nicht akzeptieren

Homophob und gewalttätig

Eloy de Jongs Papa wollte seine Homosexualität nicht akzeptieren

Als junger Mann hat Eloy de Jong (49) mit der Boygroup „Caught in the Act“ vor allem die Frauenwelt umgehauen. 1999 outete er sich als eines der ersten schwulen Boygroup-Mitglieder. Einer machte ihm danach das Leben besonders schwer: sein eigener Vater.

Sein Vater war angeekelt

Über das schwierige Verhältnis zu seinem Vater schreibt Eloy de Jong in seiner Autobiografie „Egal was andere sagen“. Er habe ein heftiges Alkoholproblem gehabt und ständig seine Aggressionen ausgelebt. Schon bevor sich Eloy Ende der 90er zusammen mit seinem damaligen Partner, dem 2009 verstorbenen Stephen Gately von der Gruppe „Boyzone“, öffentlich zu seiner Homosexualität bekannte, wusste seine Familie bereits Bescheid. Als er seine Gefühle mit 14 gegenüber seinen Eltern offenbarte, zeigte seine Mutter sich verständnisvoll – doch sein Vater rastete richtig aus.

„Ich habe leider keine einzige Erinnerung an ihn, die sich für mich richtig gut anfühlt“, erzählt Eloy in einem neuen „Bunte“-Interview. „Mein Coming-out war ein großes Problem für ihn, er fand es schrecklich.“ In seinem Buch schrieb der niederländische Pop- und Schlagerstar damals, dass sein Vater sich sogar die Hände wusch, nachdem er etwas anfasste, das sein Sohn auch nur berührt hatte.

"Er hat meiner Mutter die Schuld gegeben"

Besonders gelitten habe auch Eloys geliebte Mutter Leni, der er kürzlich sein neues Lied „Was es heißt zu lieben“ gewidmet hat. Sein inzwischen verstorbener Vater hätte sie für seine Homosexualität verantwortlich gemacht. „Aber meine Mutter hat uns beschützt und die Positivität im Leben mitgegeben und uns wirklich gelehrt, was es heißt, bedingungslos zu lieben.“ Mama war nach seinem Outing seine größte Stütze.

Heute ist Eloy de Jong zusammen mit seinem Lebensgefährten Ibo Vater von Tochter Indy. Zusammen mit einer Mama, die sich lieber aus der Öffentlichkeit zieht, bilden sie eine wundervolle Regenbogenfamilie. Sie mussten bei Indys Geburt einen schweren Schicksalsschlag überstehen.

Mit „Caught in the Act“ startete der heutige Solokünstler 2015 ein großes Comeback. 2019 entschied er sich aber, die Boygroup zu verlassen.

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