Epstein-Vertraute Ghislaine Maxwell bleibt in Haft

Eine Richterin hat den Kautionsantrag der Ex-Partnerin des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein abgelehnt. Aufgrund von Fluchtgefahr bleibt Ghislaine Maxwell auch weiterhin im Gefängnis.

Obwohl Ghislaine Maxwell für ihre Freilassung eine Kaution in Höhe von 28,5 Millionen US-Dollar (umgerechnet etwa 23,4 Millionen Euro) zahlen wollte, muss sie bis zum angesetzten Prozess im Sommer 2021 in Untersuchungshaft blieben. Die New Yorker Richterin Alison Nathan hat einen entsprechenden Antrag der ehemaligen Vertrauten des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, der im vergangenen Jahr im Gefängnis starb, abgelehnt. Der Grund: Es bestehe “Fluchtgefahr”. 

“Das Gericht kommt zu dem Schluss, dass keine der neuen Informationen, die die Angeklagte zur Unterstützung ihres Antrags vorgelegt hat, einen wesentlichen Einfluss auf die Feststellung des Gerichts hat, dass sie ein Fluchtrisiko darstellt”, so Nathan, die betonte, dass sie bei ihrer Entscheidung die Art des Verbrechens, die Schwere der Beweise und Maxwells Hintergrund berücksichtigt habe.

Bis zu 35 Jahre Gefängnis

Kurz nach der Verhaftung im Juli 2020 hatte sich dieselbe Richterin geweigert, die 59-Jährige mit einer Kaution von fünf Millionen Dollar (umgerechnet etwa vier Millionen Euro) in den Hausarrest zu entlassen. Damals bezeichnete Alison Nathan die finanziellen Erklärungen der Antragstellerin als verschwommen und äußerte Bedenken wegen der britischen und französischen Pässe, die Maxwell auch besitze.

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Gegen Ghislaine Maxwell stehen bislang sechs Anklagepunkte im Raum. Ihr wird unter anderem vorgeworfen, Epstein in den Neunzigerjahren geholfen zu haben, minderjährige Mädchen zu missbrauchen. Außerdem wird sie des Meineids in zwei Fällen beschuldigt. Maxwell, die alle Anschuldigungen abgestritten hat und auf “nicht schuldig” plädiert, drohen bei einer Verurteilung bis zu 35 Jahre Gefängnis. 

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