Es könnten weitere Details über die Royal Family herauskommen

Mit ihrem Interview mit US-Talkmasterin Oprah Winfrey, 67, haben Prinz Harry, 36, und Herzogin Meghan, 39, offenbar die Büchse der Pandora geöffnet. Die Sussexes erhoben nicht nur schwere Vorwürfe, sie sprachen auch über Interna, die die Royal Family in ein mehr als schlechtes Licht rückten. Und es könnte noch weiter gehen.

Prinz Harry könnte weiter aus dem familiären Nähkästchen plaudern

Royal-Journalist Omid Scobie, ein Vertrauter von Harry und Meghan, sagt im ABC-Podcast "The HeirPod", dass es durchaus möglich ist, dass es weitere rufschädigende Berichte über die Royal Family in den US-Medien geben könnte, "wenn sich der Palast weigert, die Probleme anzugehen". 

Keine einfache Situation für den Palast, der es gewohnt ist, die Kontrolle darüber zu haben, was über die Royal Family veröffentlicht wird. "Für die königliche Familie und die Institution, die es gewohnt ist, die Kontrolle über die Berichterstattung innezuhaben, ist es erschütternd, plötzlich zu merken, dass sie nicht die einzigen sind, die das Sagen haben. Ich kann mir vorstellen, dass bestimmte Personen dadurch beunruhigt sind."

Dass Informationen über die privaten Gespräche von Prinz Harry mit Prinz William, 38,  und Prinz Charles, 72, mit Gayle King geteilt wurden, hält Scobie für außerordentlich. Die Talkmasterin hatte in ihrer Sendung verraten, dass Harry mit seinem Bruder und seinem Vater gesprochen habe, das Telefonat aber wenig "produktiv" gewesen sei. Dieses Vorgehen sei bemerkenswert, urteilen sowohl Omid Scobie als auch Maggie Rulli, Auslandskorrespondentin von ABC News.

“Eine beispiellose Taktik”

Die Royal Family über eine große TV-Persönlichkeit wie Gayle King öffentlich anzuprangern, sei "eine beispiellose Taktik", so Rulli. Sie sagt, es sei "schockierend", dass die Sussexes die Auseinandersetzung mit den Royals immer mehr steuern würden. 

Bislang habe der Palast die Oberhand darüber gehabt, welche Informationen an die Öffentlichkeit gelangen. Harry und Meghan hätten das nicht nur hinterfragt, sie hätten es sogar übergangen und würden jetzt zunehmend selbst bestimmen, würden sich Gehör verschaffen und ihre Meinung ungefiltert öffentlich machen. "Jetzt, ganz plötzlich, haben wir diese mächtige Stimme, die auf großen Netzwerken in Amerika darüber berichtet, was im Palast passiert – ohne die Zustimmung des Palastes", stellt Rulli fest. 

Ob sich Harry und Meghan wirklich ein weiteres Mal selbst äußern werden oder ihre Sicht der Dinge über Journalisten mit der Öffentlichkeit teilen, bliebt abzuwarten. Fakt ist, dass sich die Sussexes den Reglementierungen des Palastes mehr und mehr zu entziehen scheinen.

Die Maxime von Queen Elizabeth, 94, – "Never complain, never explain" – scheint für sie schon lange keine Rolle mehr zu spielen. 

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