"Gegen den Wind"-Star Ralf Bauer: Für sein Regiedebüt steigt er wieder aufs Surfbrett

An den Ort zurückkehren, an dem alles so richtig begann, fühlt sich gut an. Von 1994 bis 1999 spielte Ralf Bauer am Strand von Sankt Peter-Ording eine Hauptrolle in "Gegen den Wind". Als Surfer Nik Andersen wurde der heute 54-Jährige zum Mädchenschwarm. Lange Haare, Traumbody, Kreischalarm!

Ralf Bauer führt jetzt selbst Regie

Jetzt drehte er an der Nordsee Szenen seines Films "Sem Dhul – Die Wiederkehr". Sein Regiedebüt. Außerdem übernahm er wieder die Hauptrolle, und er bekam Unterstützung von "Gegen den Wind"- Weggefährten wie Antonio Putignano und Ralph Misske. Ralf Bauer steigt erneut aufs Surfbrett, so wie schon damals mit seiner coolen Clique. Freundschaft, Abenteuer und Freiheit: Darum geht es ihm. Bauer drehte nun auch in Tibet, er engagiert sich schon lange für diese Region. Zu sehen ist sein Werk auf der Videoplattform Vimeo. "Und ab Mitte September auch in Autokinos", sagt er zu GALA.

“Auf Kritik bin ich eingestellt”

Man spürt, wie sehr sein Herz an der Low-Budget-Produktion hängt. Sieben Jahre hat er daran gearbeitet. Die Kombination aus dem ernsten Thema Tibet und der Leichtigkeit des Surfens ist ein Wagnis, das er bewusst eingeht: "Auf Kritik bin ich eingestellt. Ich folge immer meinem Gefühl." 

Er hat sich in den vergangenen Jahren verändert, hat innere Ruhe im Yoga gefunden. Sobald er allerdings darüber spricht, wie sich die Filmbranche gewandelt hat, kann er nicht mehr gelassen bleiben. "Mich irritiert, wenn Produzenten mir sagen, sie können mich nicht besetzen, weil ich zu wenige Follower habe. Was haben denn Follower mit meiner Arbeit als Schauspieler zu tun?" Seinem Instagram-Account folgen rund 5600 Fans. Klar sind das im Vergleich zu Social-Media-Stars sehr wenige.

Sein nächstes Projekt: Yoga in Thailand

Viel wichtiger ist Ralf Bauer aber sowieso die reale Welt. Er nimmt schon das nächste Ziel ins Visier: "Ich träume davon, für sechs Monate nach Thailand zu gehen." Für ein neues Buch will er sich dem thailändischen Yoga widmen. Denn da fühlt er sich so frei wie beim Surfen.

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