Heidi Klum: GNTM-Dreharbeiten – "Hatten schon Probleme"

Große Marken wollen nicht mit ihr zusammenarbeiten

In der kommenden GNTM-Staffel wird alles anders.

Egal welche Größe oder welches Alter – jede Frau durfte sich bewerben.

Doch offenbar kommt nicht jeder Designer mit soviel Diversität klar, wie Heidi Klum jetzt verrät.

Heidi Klum, 48, blickt offenbar mit gemischten Gefühlen auf die aktuellen GNTM-Dreharbeiten. Zwar freut sie sich, dass ihr Cast so divers ist, wie noch nie, doch die Modewelt scheint das anders zu sehen …

Heidi Klum über Diversität in der neuen GNTM-Staffel

Heidi Klum steckt gerade in den Dreharbeiten der neuen GNTM-Staffel – und dieses Mal soll wieder einmal alles anders werden. Während schon in den letzten Jahren auf Diversität bei der Auswahl der Kandidatinnen geachtet wurde, stellte Heidi den Bewerberinnen diesmal wirklich keine Grenzen: Alle Größen und Altersklassen scheinen vertreten zu sein. „Dieses Jahr habe ich die Türen noch weiter geöffnet. Und ich bin mehr als froh, dass so viele unterschiedliche tolle Mädchen und Frauen die Chance ergriffen haben und durch diese Tür gegangen sind“, so die Jurorin gegenüber „Gala“. Und weiter:

Unser kleinstes Model ist 1,54 Meter groß, unser jüngstes Model ist 18, die kleinste Kleidergröße ist eine 30. Unser größtes Model ist 1,93 Meter und unser ältestes Model 68 und die größte Kleidergröße ist eine 54.

Doch während Heidi sich schon total auf die Arbeit mit ihrem vielfältigen Cast freut, sieht das offenbar leider nicht jeder so. Ausgerechnet die Modewelt macht ihr nun die Dreharbeiten schwer.

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Heidi Klum: „Was ich wirklich schade finde“

„Also, ich bin bereit für Veränderung und ich hoffe, die Fashion-Welt ist es auch. […] Bei so vielen verschiedenen Kunden, werden wir ja sehen, wie groß die Nachfrage nach diversen Models am Ende wirklich ist“, erklärt Heidi. Wirklich optimistisch klingt sie ja nicht. Und offenbar hat das auch einen Grund. Denn einige bekannte Größen der Modewelt wollten offenbar nicht mit den GNTM-Kandidatinnen arbeiten:

Dieses Jahr hatten wir schon Probleme, Designer für unsere Sendung zu gewinnen. Viele sind abgesprungen, als wir die Maße der Mädchen durch­gegeben haben. Auch viele große Namen, was ich wirklich schade finde. Angeblich wollen alle Diversität, aber so wirklich dann auch nicht.

Doch Heidi hält weiter an ihrem Plan fest und will bei GNTM auch Mädchen, die nicht den Standard-Model-Maßen entsprechen, eine Chance geben: „Ich hoffe, dass ich den entsprechenden Menschen da ein bisschen einen Tritt in den Hintern geben kann. So von wegen: ‚Hey, ihr seid doch Designer, es ist euer Job, Menschen zu bekleiden. ALLE Menschen, egal, welche Größe sie haben, egal, wie sie aussehen, wie alt sie sind, welche Rundungen sie haben oder nicht.'“

 

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