Herzogin Meghan & Prinz Harry: Ist der Name ihrer Tochter eine versöhnliche Geste?

Herzogin Meghan & Prinz Harry: Ist der Name ihrer Tochter eine versöhnliche Geste?

Hommage an die Queen könnte ein Friedensangebot sein

Am 4. Juni 2021 sind Prinz Harry (36) und Herzogin Meghan (39) zum zweiten Mal Eltern geworden. Der bedeutungsschwere Name ihrer Tochter sorgt allerdings bereits für heftige Diskussionen. Mit Lilibet „Lili“ Diana ehren Harry und Meghan nämlich nicht nur seine verstorbene Mutter, Prinzessin Diana (†1997), sondern auch seine Großmutter, die Queen (95). Das passt vielen royalen Fans gar nicht, schließlich hat Harry dem britischen Königshaus zuletzt in diversen Enthüllungs-Interviews quasi den Krieg erklärt. Doch genau deshalb könnte die Namenswahl auch als eine Art Friedensangebot verstanden werden.

Royal-Experte spekulierte schon im Februar über Namen der Queen

Bereits vor der Geburt der kleinen Lililbet „Lili“ Diana wurde heftig darüber spekuliert, ob Prinz Harry seine Tochter nach seiner 1997 tödlich verunglückten Mutter nennt. „Diana“ lag bei den wettfreudigen Briten ganz hoch im Kurs und sie behielten am Ende Recht.

Doch schon im Februar riet Royal-Experte Michael Begasse den werdenden Eltern im RTL-Interview, auch Harrys Oma bei der Namenswahl in Betracht zu ziehen: „Wenn ich den beiden was raten würde, dann würde ich ihnen empfehlen, das Kind vielleicht Liz zu nennen. Oder Lizzie. Das wäre ein schönes Geschenk für die Uroma.“ Tatsächlich haben sich Harry und Meghan für Lilibet entschieden, den Kosenamen von Königin Elisabeth.

Im Video: Lili ist auf der Welt!

Herzogin Meghans & Prinz Harrys Tochter Lili ist da!

Königlicher Namen trotz Zoff mit dem Königshaus

Und nie war dieses „schöne Geschenk“ wertvoller als heute, denn trotz aller Freude über den royalen Nachwuchs bleibt natürlich die Tatsache bestehen, dass es seit dem Interview mit Oprah Winfrey riesigen Zoff zwischen Prinz Harry und seiner Familie gibt. Im TV-Talk warfen Meghan und er den Royals unter anderem Rassismus vor. Außerdem sollen sie sich nicht gekümmert haben, als es Meghan so schlecht ging, dass sie nicht mehr leben wollte.

Prinz Harry legte sogar noch mal nach, als er im Podcast „Armchair Experts“ seine Zeit als Mitglied der Königsfamilie als einen Mix aus „Trueman Show und Zoo“ verglich. Seinem Vater, Prinz Charles (76), warf er einen schlechten Erziehungsstil vor.

Namenswahl ist sehr diplomatisch

Weil die Fronten zurzeit extrem verhärtet sind, könnte die sehr diplomatische Namenswahl also zumindest ein Fingerzeig dafür sein, dass Harry und Meghan sich längerfristig Frieden mit den Royals wünschen. Oder, dass Harry tief in seinem Herzen doch ein wenig Sehnsucht nach seiner Familie verspürt.

Kritiker an der Namenswahl werfen Harry und Meghan allerdings Kalkulation vor. Die Entscheidung ihre Tochter nach der „rassistischen königlichen Familie” und insbesondere der Queen zu benennen, die diesen Rassismus angeblich nicht verhinderte, finden viele royale Fans ziemlich charakterschwach: „Nach all dem Kummer, den sie ihrer Majestät bereitet haben, benutzen sie also ihren Kosenamen. Sie haben keinen moralischen Kompass.“ (csp)

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