"Layla"-Macher planen neue Version

Für Kinder

"Layla"-Macher planen neue Version

Was für eine Aufruhr um den Song „Layla“! Seit drei Wochen führt der Ohrwurm die deutschen Charts an – doch er spaltet die Nation. Während das Lied in zahlreichen Party-Zelten hoch und runter gespielt wird, verbieten einige Veranstalter das Spielen des Songs, da er zu sexistisch sei. Nach einer großen Diskussion gaben sich die Interpreten DJ Robin und Schürze nun einen Ruck und wollen eine weitere Version des Songs auf den Markt bringen.

Neuer Text nach Sexismus-Debatte

Kaum erklingen die ersten Zeilen von „Layla“, hat man schon einen Ohrwurm und singt „Ich hab‘ ’nen Puff und meine Puffmama heißt Layla. Sie ist schöner, jünger, geiler. La-la-la-la-la-la-la-Layla La-la-la-la“. Doch damit ist jetzt Schluss! Liebe Partymeute, ihr müsst jetzt stark sein und den Text neu lernen. Denn fortan wird es ein paar kleine Änderungen der Lyrics geben.

„Die Interpreten und Texter Schürze und DJ Robin arbeiten an einer Kinderversion, die im Herbst rauskommen soll“, so Ikke Hüftgold, Produzent des Liedes, zu RTL. Der Grund: „Wir sehen ein, dass es auch noch eine andere Version geben muss, weil kleine Kinder das Lied auch hören und es dazu eine mildere Version bedarf.“ Die jugendfreie Version soll im Refrain – Stand jetzt –lauten: „Ich hab ‘nen Wuff und die Hundemama die heißt Layla.“

Darum wird der Song geändert

Auslöser für die neuen Zeilen sind die Veranstalter des Kiliani-Volksfests in Würzburg. Sie haben das Abspielen des Ballermann-Hits auf dem Fest in der Stadt verboten. Wenige Tage später zog die Düsseldorfer Rheinkirmes nach und verhing auch hier ein „Layla“-Verbot. Das Problem: Die Veranstalter finden, dass der Song zu sexistisch sei. Mit dieser Einschätzung sind sie nicht alleine. Der Direktor des Zentrums für Populäre Kultur und Musik an der Universität Freiburg, Michael Fischer, sagt: „Natürlich ist das Lied sexistisch“. Er ergänzt jedoch auch: „Es ist ein Partyschlager.“

Ihre Meinung ist gefragt!

Diese Umfrage ist nicht repräsentativ

Für die Interpreten des Erfolgs-Hits stellte die Kritik anfangs kein Problem dar. Im Interview mit RTL erklärte Schürze: „Sexismus? Das kann ich leider nicht nachvollziehen! Wenn man sich den Text anhört und auch den kompletten Hintergrund, dann weiß man, dass es absolut Null um Sexismus geht.“

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Auch Produzent Ikke Hüftgold konnte nicht nachvollziehen, was genau jetzt sexistisch an dem Song sein soll. Doch der Ballermann-Star findet die Aufregung um seine Nummer super, denn: „Würzburg macht genau alles richtig für uns, ne riesige Promo. Wir sind gerade in allen Schlagzeilen, weil ihr leider nicht zeitgemäß gehandelt habt, aber uns dadurch noch mehr Aufwind gebt.“ Tatsächlich ist der Song jetzt schon erfolgreicher als Helene Fischers Hit „Atemlos“. Und nun gibt’s nochmal ne Schippe PR mit der neuen Kinderlieder-Version gratis oben drauf… (rsc)

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