Nach Kritik an Corona-Politik: DJ tritt FDP bei

Der Radiomoderator und international erfolgreiche DJ Paul van Dyk ist nach seiner Kritik an der Corona-Politik nun Mitglied in der FDP. Christian Lindner freut das. 

Die Partei bestätigte der Deutschen Presse-Agentur den Eintritt des Künstlers, der damit einer von derzeit etwa 67.000 Freien Demokraten in Deutschland geworden ist. Begleitet von der Debatte um Grundrechte während der Corona-Pandemie, verzeichnet die FDP nach eigenen Angaben aktuell einen Zuwachs an Mitgliedern.

Vor rund einem halben Jahr machte der DJ und Musikproduzent seinem Ärger über die Politik noch Luft. “Finanzielle Hilfen sind das eine”, sagte er im Oktober in einem Interview mit dem “Spiegel”. “Aber der ganze kulturelle Bereich wird von den regierenden Politikern stiefmütterlich behandelt. Warum wird immer nur, wenn alles gut läuft, gesagt, dass Kultur und Sport der Kitt der Gesellschaft sind?”, fragte der 49-Jährige. “Warum schweigen sie jetzt? Es gehört für viele zur Kultur, am Freitag- oder Samstagabend ins Theater zu gehen oder sich ein klassisches Konzert anzuhören. Es gehört für viele zur Kultur, ins Kino zu gehen”, fasste er zusammen. Außerdem gehöre es für viele genauso zur Kultur, “am Wochenende zu elektronischer Musik zu tanzen”.

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“Viele Bürger haben ihre Perspektive verloren, ihr soziales Umfeld verloren. Und es geht dabei um den kompletten Kultur-, Kunst- und Eventbereich”, hatte van Dyk noch im Februar in einem Podcast-Gespräch mit FDP-Chef Christian Lindner gemahnt. Dieser freut sich nun: “Paul van Dyks Mitgliedschaft bei den Freien Demokraten ist eine Unterstützung für unsere Politik von Freiheit und Verantwortung, die in der Pandemiebekämpfung die Bürgerrechte wahrt und die sozialen Folgen des Stillstands nicht vergisst.”

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