"Peinliche" Momente, Bedauern + Schweigen: Einblick in die fragile Beziehung von William und Harry

Mit starrem Blick marschieren sie hinter dem Sarg von Queen Elizabeth, †96, durch London. Seite an Seite. Fast wie damals, als sie sich von ihrer geliebten Mutter Prinzessin Diana, †36, viel zu früh verabschieden mussten.

Prinz Harry, 38, und Prinz William, 40, so zu sehen ist schön – trotz des traurigen Anlasses. Die einst so vertrauten Brüder trennt bereits seit Monaten ein tiefer Graben voller Vorwürfe, Enttäuschungen und gekränktem Stolz. Zu Ehren ihrer Großmutter haben sie ihre Differenzen nun beiseite gelegt und sich für gemeinsame öffentliche Auftritte bereiterklärt – auch mit ihren Ehefrauen, Herzogin Meghan, 41, und Catherine, Princess of Wales, 41.

Für Prinz Harry soll die Situation mit Prinz William „unangenehm“ und „schwierig“ sein

Ganz so harmonisch soll es hinter den Kulissen allerdings nicht zu gehen, wie Royal-Expertin Roya Nikkah von der "Sunday Times" erfahren hat. Nach der Totenwache ihrer Großmutter fuhren die Brüder in getrennten Autos nach Hause, obwohl sie nur wenige Meter voneinander entfernt wohnen. William wurde mit seinem ältesten Cousin Peter Phillips, 44, gesichtet, während Harry in einer Limousine mit Zara Tindall, 41, Platz nahm.




Prinz William, Harry + Co. Die Enkelkinder der Queen wachen an ihrer Seite

Wie Nikkah berichtet, soll Harry es als "unangenehm" und "schwierig" empfinden, William in den letzten zwei Wochen in Großbritannien so nahe zu sein. An seinem 38. Geburtstag am Donnerstag, 15. September, haben sie sich nur zufällig im Auto gesehen, nachdem William seine Kinder von der Schule abgeholt hat. Einer von angeblich vielen "peinlichen Momenten" seit dem Tod der Königin.

„Peinliche Momente“ zwischen den Brüdern

"Die gemeinsamen Auftritte sind anstrengend", sagt nun ein Freund der entfremdeten Brüder. Harry und William sollen sich einig gewesen sein, Solidarität zu zeigen, "aber ich glaube, es geht nicht viel darüber hinaus", so der Bekannte. "Diese Woche gab es einige unangenehme Momente. Ich habe auf jeden Fall nicht das Gefühl, dass es eine tiefere, bedeutsame Annäherung gibt oder dass die Dinge wieder in Ordnung gebracht werden. Harrys Memoiren bleiben ein ständiges Spannungsfeld."

Ein anderer Insider behauptet, dass Harrys Zusammentreffen mit seinem Bruder ihm ein Gefühl des Bedauerns darüber vermittelt, "was hätte sein können", und ihm zu verstehen gibt, dass "es nicht so hässlich" zwischen ihnen hätte werden müssen. Das bestätigt ein Freund der Sussexes: "Sie sind sehr sensibel für die Geschehnisse und sehen das große Ganze, nicht nur aus persönlicher Sicht, sondern aus der Sicht der Familie. Meghan hat keine Angst davor, hier und da eine Handgranate zu werfen, aber es wird jetzt kein Spielzeug aus dem Kinderwagen geworfen. Ihre Ansicht ist: 'Lasst uns weitermachen – wir werden dort sein, wo wir sein müssen, und wir werden nicht dort sein, wo wir nicht sein müssen."

Interesse an einer Versöhnung soll aktuell allerdings keiner haben – vor allem nicht Prinz William. "William versteht zwar das Interesse an der Beziehung zu seinem Bruder, aber er konzentriert sich ausschließlich darauf, die Königin zu ehren", erklären anonyme Quellen gegenüber "Sunday Times".

Doch bei ihrem schweren Gang am Montag, wenn sie ihrer Granny vor den Augen der Welt zum letzten Mal "Goodbye" sagen müssen, werden sich die Brüder wenigstens im Geiste stützen. Denn genau das hätte sich Queen Elizabeth gewünscht.

Verwendete Quellen: thetimes.co.uk

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