Prinz Charles: Auf dem Weg zum Krisengespräch mit Prinz Andrew

Es ist ein Gipfeltreffen, von dem sich Prinz Charles, 72, wohl erhofft hat, dass es nie dazu kommen muss. Doch der Skandal um seinen Bruder Prinz Andrew, 61, nimmt weiterhin Fahrt auf. Der Royal wird von Virginia Roberts beschuldigt, er habe im Jahr 2001 mehrfach sexuellen Kontakt zu der damals Minderjährigen gehabt. Roberts hat Anfang August eine Zivilklage in Millionenhöhe gegen Prinz Andrew eingereicht. Auf Schloss Balmoral kommt es nun offenbar zum Treffen zwischen den Brüdern und der Monarchin.

Prinz Charles: Ist der Imageschaden noch zu retten?

Wie Fotos, die der britischen "Daily Mail" vorliegen, zeigen, ist Prinz Charles gemeinsam mit Herzogin Camilla, 73, in Schottland. Nach seinen royalen Verpflichtungen, die Charles in den vergangenen Tagen in Schottland absolvierte, soll er nun zu seinem Anwesen Birkhall zurückkehren. Dies befindet sich nur wenige Kilometer vom Schloss Balmoral entfernt, in dem sich derzeit Queen Elizabeth sowie auch Prinz Andrew aufhalten. Auch Andrews Tochter Prinzessin Eugenie, 31, und ihr Mann Jack Brooksbank sind in Schottland, offenbar um dem 61-Jährigen beizustehen. Doch was genau soll bei der Krisensitzung besprochen werden?

Wie ein Insider gegenüber "Daily Mail" offenbarte, soll Charles das Vorgehen von Andrews Anwälten bezweifeln. Auch Prinz William, 39, er ebenfalls um das Ansehen der Monarchie besorgt ist, soll das Anwaltsteam infrage stellen. Für die Royals soll feststehen, dass der Skandal "einen äußerst schweren Imageschaden für die Institution bedeutet." Vermutlich werden die Queen und die weiteren Mitglieder der Familie beraten, welcher Schritt nun notwendig ist und ob Prinz Andrew sich öffentlich zu der Klage äußern sollte. Seit dem verheerenden TV-Interview des Beschuldigten schweigt dieser zu Roberts weiteren Vorgehensweisen gegen ihn. 

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Der Druck auf Prinz Andrew wächst

Eine Lösung muss schnell gefunden werden. Der Druck auf Prinz Andrew und die Königsfamilie wächst weiter. Am Donnerstag, 12. August 2021, teilte Scotland Yard mit, dass die britische Polizei die Ermittlungen gegen den Herzog von York unterstützen würde. Cressida Dick erklärte: "Niemand steht über dem Gesetz." Die Polizeileiterin offenbarte darüber hinaus, dass eine dritte Untersuchung zur Verbindung zwischen Jeffrey Epstein (†66) und Prinz Andrew bereits laufen soll. Allerdings würde der Royal immer noch als Zeuge, nicht als Verdächtiger gelten. 

Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, thetimes.co.uk

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