Prinz Edward und Gräfin Sophie werden auf ihrer Karibikreise mit Protesten konfrontiert

Royal-News 2022 im GALA-Ticker

25. April 2022

Prinz Edward und Sophie von Wessex mit scharfer Kritik konfrontiert

Gegenwind im Paradies: Prinz Edward, 58, und Gräfin Sophie von Wessex, 57, werden nicht überall auf ihrer Karibikreise herzlich empfangen. Die Royals trafen laut "Mirror" bei ihrer Ankunft am Regierungsgebäude auf St. Vincent auf Demonstrant:innen, die lautstark und mit Plakaten für ein "Ende des Kolonialismus" skandierten und Entschädigungszahlungen forderten. Die Proteste folgten kurz nach Warnungen der Reparationsunterstützungskommission von Antigua und Barbuda, die das Paar aufforderte, "falsche Scheinheiligkeit" bezüglich der Sklaverei zu vermeiden. In einem offenen Brief an das Paar sagte die Organisation: "Wir hören die falsche Scheinheiligkeit derer, die vor Ihnen kamen [und erklärten], dass diese Verbrechen ein 'Fleck in Ihrer Geschichte' sind." Für die Betroffenen seien sie "die Quelle des Völkermords und anhaltender tiefer internationaler Verletzungen, Ungerechtigkeit und Rassismus."

Die Mahnung folgt rund einen Monat nach der Karibikreise von Prinz William, 39, und Herzogin Kate, 40, die sich ebenfalls mit Protesten wegen der Rolle der königlichen Familie in der Kolonialvergangenheit Großbritanniens auseinandersetzen mussten. Bei einem Staatsessen am Mittwoch, dem 23. März 2022, drückte der älteste Sohn von Prinz Charles, 73, zwar sein Bedauern über die britische Geschichte der Sklaverei aus, entschuldigte sich jedoch nicht und erwähnte auch keine möglichen Reparationszahlungen. "Ich möchte meine tiefe Trauer zum Ausdruck bringen. Sklaverei war abscheulich. Und es hätte nie passieren dürfen", erklärte er indes vor den Gästen von Jamaikas Generalgouverneur Patrick Allen, 71. "Ich stimme meinem Vater, dem Prinzen von Wales, voll und ganz zu, der letztes Jahr in Barbados sagte, dass die entsetzliche Gräueltat der Sklaverei unsere Geschichte für immer befleckt. Ich möchte mein tiefes Bedauern zum Ausdruck bringen. Die Sklaverei war abscheulich. Und sie hätte niemals stattfinden dürfen."

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Verwendete Quellen: mirror.co.uk

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