Prinz William: Einsätze mit Kindern belasteten ihn besonders stark

Der Royal spricht über seine Arbeit als Rettungspilot

Prinz William: Einsätze mit Kindern belasteten ihn besonders stark

Kein Job für schwache Nerven

Mehr als nur lächelnd vom Palastbalkon winken: Einen zivilen Job auszuüben, hat bei den britischen Royals Tradition. Nach seiner militärischen Ausbildung und Laufbahn war Prinz William (39) zuletzt als Rettungspilot stationiert. Eine Arbeit, die nichts für schwache Nerven ist. Im Rahmen eines Symposiums in London sprach der Prinz jetzt über die psychische Belastung dieser Aufgabe, die ihm zum Teil heute noch zu schaffen macht.

Gespräche halfen dem Prinzen, die Bilder zu verarbeiten

„Jeder Einsatz mit dem Rettungshubschrauber, bei dem Kinder betroffen waren, hat mir stark zugesetzt (…)“, gesteht der Zweite in der britischen Thronfolge jetzt im Rahmen eines Symposiums zur psychischen Gesundheit von Rettungskräften in London. Ganz losgelassen haben ihn diese Begegnungen im Laufe der Zeit nicht, dennoch habe er einige Erlebnisse durch Gespräche verarbeiten könnten. „Wenn uns Gefühle nicht beeinflussen würden, wären wir alle Roboter“, fügt der älteste Sohn von Prinz Charles (73) noch hinzu.

Heute steht die Krone und seine Familie an oberster Stelle

Prinz William ließ sich von Januar bis Dezember 2006 an der „Royal Military Academy“ erst zum Second Lieutenant ausbilden, war im darauffolgenden Jahr im „Gardekavallerie-Regiment“ tätig, ließ sich 2008 von der „Royal Air Force“ zum Piloten Ausbilden und ab 2009 startete schließlich seine Laufbahn als Hubschrauberpilot.

Prinz William hat seinen Job als Rettungspilot im Jahr 2017 aufgegeben, um sich ganz auf seine zukünftige Rolle als Thronfolger konzentrieren zu können und zudem den privaten Fokus verstärkt auf das Leben mit seiner Frau Herzogin Catherine (39) und den drei gemeinsamen Kindern, Prinz George (8), Prinzessin Charlotte (6) und Prinz Louis (3), zu legen. (dpa/sfi)

Quelle: Lesen Sie Vollen Artikel