Queen Elizabeth: 3 Gründe, warum ihr Jubiläumsjahr zum nächsten "Annus horribilis" werden kann

2022 wird Queen Elizabeth, 95, ihr Platin-Jubiläum in ganz großem Stil feiern. Das Ereignis, das für Juni angekündigt ist, markiert das 70. Jahr ihrer Regentschaft. 70 Jahre, in denen die Monarchin viele Tiefen durchlaufen, 14 Premierminister ernannt und viele Weggefährten – darunter ihre Schwester Prinzessin Margaret,  †71, und ihren Ehemann Prinz Philip, †99 – verloren hat. Und auch von Skandalen kann Queen Elizabeth mittlerweile wohl ein Lied singen.

Nachdem 1992 als Annus horribilis in die Geschichte einging – das Jahr, in dem die Queen 40 Jahre als Regentin im Amt war und unzählige Trennungen aus der Königsfamilie publik wurden – scheint ausgerechnet das 70. Thronjubiläum dem "schrecklichsten Jahr" der Königin sehr nahezukommen. Dafür gibt es gleich 3 Gründe.

Queen Elizabeth: Prinz Harrys Memoiren werden 2022 veröffentlicht

Zum einen ist es Prinz Harry, 37, der das Jubiläum seiner Großmutter mit seinen geplanten Memoiren überschatten könnte. Ein Buch, das laut des Royals von seinen "Höhen und Tiefen, den Fehlern und den Lektionen" erzählen soll. Es ist zu erwarten, dass Prinzessin Dianas Tod mit 36 Jahren und die darauffolgenden Jahre eine zentrale Rolle spielen. Expert:innen vermuten darüber hinaus, dass Prinz William, 39, in der Biografie in ein sehr schlechtes Licht gerückt werden könnte. "William ist wahrscheinlich derjenige, der am schlechtesten aus der Sache herauskommt, weil es einen Streit zwischen William und Harry gibt", so die Royal-Autorin Ingrid Seward. Ein Angriff auf Prinz William würde einem Angriff auf die Monarchie (und somit auch auf die Queen) gleichkommen – immerhin ist diese Williams Zukunft. 

Prinz Harrys Memoiren 10 Enthüllungen, die seine Royal-Beziehungen vollends zerstören würden

Doch das Buch des einstigen Senior Royals ist nicht die einzige Lektüre, die hinter den Palastmauern für Bauchschmerzen sorgen dürfte. Auch die einstige "Vanity Fair"-Journalistin Tina Brown hat ein Enthüllungsbuch angekündigt, das die Königsfamilie von einer sehr "intimen" Seite präsentieren soll.

Neues Enthüllungsbuch erscheint im April des Jubiläumsjahres

In "The Palace Papers: Inside the House of Windsor – The Truth and the Turmoil" will Brown sowohl Prinz Harrys und Herzogin Meghans, 40, Austritt aus der Royal Family als auch Prinz Andrews, 61, Verwicklung in den Epstein-Skandal thematisieren. Die Autorin selbst beschreibt das Buch mit den Worten: "Dies ist vor allem die Überlebensgeschichte einer Familie, in der die Vorherrschaft der Pflicht in ständiger Spannung zu den sehr menschlichen Sehnsüchten der Liebe, des Ehrgeizes und der Sehnsucht nach Flucht steht." 




Queen Elizabeth Heute vor 68 Jahren wurde sie gekrönt

Laut britischen Medien soll sich "The Palace Papers" auf die 25 Jahre nach Prinzessin Dianas Tod fokussieren. Darunter fällt auch die Beziehung der Brüder William und Harry und wie diese sich in den Jahren entwickelte. Neben den Enthüllungsbüchern, die Queen Elizabeth sicher nach ihrem getreuen Motto "Never complain, never explain" [sich niemals beschweren und niemals erklären] sehr stiefmütterlich behandeln und vermutlich keine weitere Beachtung schenken wird, gibt es einen Skandal, der sich schon jetzt für ihr Thronjubiläum anbahnt; und dieser heißt Prinz Andrew.

Prinz Andrew ändert Taktik im Fall gegen Virginia Roberts Giuffre

Vor wenigen Wochen akzeptierte der Sohn von Prinz Philip und Queen Elizabeth die offiziellen Gerichtspapiere im Fall gegen Virginia Roberts Giuffre, 38, und brachte damit den Prozess ins Rollen. Der Prinz kann sich nicht länger verstecken und muss sich nun den Missbrauchsvorwürfen der US-Amerikanerin stellen. Beinahe zwei Jahre schwieg der 61-Jährige zu den Anschuldigungen, er habe die junge Frau im Alter von 17 und 18 Jahren mehrfach sexuell missbraucht. Sein TV-Interview, in der er alles abstritt, war eine reine Katastrophe.

Die erste Anhörung in der Zivilklage fand bereits am 13. September 2021 in New York statt. Prinz Andrew musste nicht anwesend sein. Es ist zu erwarten, dass der Prozess im Jahr 2022 seinen Höhepunkt finden und Prinz Andrew der Königsfamilie damit weitere negative Presse einhandeln wird.

Verwendete Quellen: express.co.uk, dailymail.co.uk

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