Rührendes Detail bei der Prozession: Queen Elizabeths Pony trägt ihr Lieblingskopftuch

Nach einem großen Trauergottesdienst für Queen Elizabeth, † 96, mit internationalen Gästen in der Londoner Westminster Abbey am Montag, 19. September, wurde der Sarg der Monarchin in einer Prozession nach Windsor gebracht. Der Wegesrand zum Schloss war von einem Blumenmeer übersäht, tausende Menschen warteten, um ein letztes Mal ihre Königin zu sehen. Und auch eine ganz besondere Weggefährtin stand dort: Emma, ihr Lieblingspony.

Queen Elizabeth: Lieblingspony Emma nimmt Abschied

Als der Trauerzug mit dem Sarg der Queen im Leichenwagen den Long Walk, einem von Bäumen gesäumten Weg, der nach Windsor Castle führt, entlang fuhr, fingen die Kameras einen berührenden Moment ein. Inmitten der für die Königin niedergelegten Blumen stand Terry Pendry, der Stallmeister der Queen, und hielt am Halfter ihr geliebtes Pony. 

Bis ins hohe Alter hatte Queen Elizabeth an ihrem Lieblingshobby, dem Reiten, festgehalten. Zuletzt stieg sie dafür lieber auf Ponys als auf Pferde. Dabei bevorzugte sie Fell-Ponys, wie Emma eines ist. Sie gelten als robust und ruhig. Auch an ihrem 91. Geburtstag wurde die Queen noch beim Ausritt auf ihrem geliebten Pony am Ufer der Themse fotografiert.

Kein Wunder also, dass Emma nun auch beim Abschied für die Rekord-Monarchin dabei sein durfte. "Es ist erst ein paar Monate her, dass die Königin beim Reiten im Park gesehen wurde. Wie viele Leute heute erwähnt haben, waren ihre beiden großen Leidenschaften Pferde und Hunde", erklärte "BBC News"-Kommentator David Dimbleby. "Es ist ein ziemlich rührender Anblick, dass Emma herausgebracht wurde, um die Prozession vorbeiziehen zu sehen."

Bei all den Eindrücken von dem großen Staatsbegräbnis blieb ein liebevolles Detail für die Zuschauer:innen fast unbemerkt, das wohl auch den letzten Eisbrocken zum Schmelzen bringt. Emmas Sattel zierte das Lieblingskopftuch der Queen. Die Monarchin war vor allem bei ihren Ausritten aber auch Ausflügen zum Reitstall oder Pferderennen meist mit einem seidenen Kopftuch zu sehen. Auf einen Reiterhelm verzichtete, um ihre Frisur nicht zu ruinieren.

Queen Elizabeth sprach bis zuletzt von ihrer Liebe zu Pferden

Noch bis zum Schluss soll die Königin über "ihre Liebe zu ihren Pferden" gesprochen haben, berichtete auch John Warren, ihr persönlicher Berater für Pferderennen. Er habe noch das Wochenende vor ihrem Tod mit der Königin verbracht und mit ihr über ihre Pferde gesprochen. "Wir haben am Wochenende stundenlang zusammen gesessen und Pläne für die Zukunft geschmiedet", erklärte er gegenüber der Nachrichtenagentur "PA". 

Nicht nur Emma nahm Abschied von ihrer Weggefährtin, auch die Corgis ihrer Majestät hatten am Montagnachmittag einen rührenden Auftritt, während diese zu ihrer letzten Ruhestätte in Windsor gebracht wurde. Muick und Sandy saßen im Innenhof des Schlosses und beobachteten ebenfalls, wie die Prozession an ihnen vorbei zur St. George's Chapel vorbeizog. Auch sie werden ihr Frauchen wohl schmerzlich vermissen. 

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