Sara Kulkas Depressionen: Ihre Kinder haben stark mit ihr gelitten

Sara Kulkas Depressionen: Ihre Kinder haben stark mit ihr gelitten

Schonungslose Worte: So litten auch Sara Kulkas Kinder unter ihren Depressionen

Wegen ihrer Depressionen zog Sara Kulka (31) in diesem Jahr die Notbremse und ließ sich in einer psychiatrischen Akutklinik behandeln. Nicht nur sie, sondern auch ihre beiden Kinder durchlebten wegen der Erkrankung eine schwere Zeit.

Ex-GNTM-Model stand "mehrmals vor dem Abgrund"

Via Social Media legt der ehemalige GNTM-Star jetzt offen, wie schrecklich die Krankheit für seinen geliebten Nachwuchs war, also für Matilda (7) und Annabell (4). Die Geschichte anzusprechen, das ist Sara wichtig, da sieht sie sich wegen ihrer großen Reichweite doch in der Verantwortung. Als Reaktion auf bösartige Nachrichten von Usern schreibt sie: „Depressionen sind ein wichtiges Thema, das ernst genommen gehört – und nicht heruntergespielt. Ich möchte das als Betroffene sagen. Als Mutter von zwei Kindern, die im letzten Jahr genau mitbekommen haben, wie ihre Mama tagelang nicht aus dem Bett gekommen ist, wie sie viel geweint hat, wie sie Angst davor hatte rauszugehen und zu nichts mehr Lust hatte. Kinder, die sich große Sorgen um ihre Mama gemacht haben.“ Über die harte Zeit schreibt das Model rückblickend, sie habe mehrmals vor dem Abgrund gestanden.

"Seid einfach dankbar, wenn es euch nicht so geht"

Für Sara stellte sich die Krankheit in den härtesten Phasen als täglicher Kampf ums Überleben dar: „Ich hatte Suizidgedanken. Ich war in einem Teufelskreis, in dem ich nichts mehr selbst tun konnte. Ich war komplett auf Hilfe angewiesen. Es ist nicht nur für die Betroffenen schlimm, sondern auch für die Angehörigen, die hilflos danebenstehen und nicht wissen, was sie tun können.“ So wie Saras Kinder, die offenbar immer wieder um ihre Mama bangen mussten. Ihr habe in dieser schrecklichen Phase nur eins geholfen: der Klinikaufenthalt.

Im Video: So geht es Sara Kulka nach ihrem Klinik-Aufenthalt

So geht es Sara Kulka heute

Wegen herablassender Nachrichten, die sie von Usern erhielt, wünscht sich die Depressionserkrankte vor allem eins: Einfühlungsvermögen. „Seid einfach dankbar, wenn es euch nicht so geht“, fordert sie von denen, die nicht betroffen sind. Ein guter und wichtiger Ratschlag, der hoffentlich Gehör findet. (nos)

Hilfe bei Suizidgedanken

Haben Sie suizidale Gedanken oder haben Sie diese bei einem Angehörigen/Bekannten festgestellt? Hilfe bietet die Telefonseelsorge: Anonyme Beratung erhält man rund um die Uhr unter den kostenlosen Nummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222. Auch eine Beratung über das Internet ist möglich unter http://www.telefonseelsorge.de.

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