Volker Lechtenbrinks Witwe erinnert an die letzten Tage mit ihm

„Mein Mann war nicht eine Minute allein“

Volker Lechtenbrinks Witwe erinnert an die letzten Tage mit ihm

Bis zum Schluss an seiner Seite

„Leben so wie ich es mag, Leben spüren Tag für Tag, das heißt immer wieder fragen, das heißt wagen, nicht nur klagen“: Die Zeilen aus Volker Lechtenbrinks berühmtem Song könnten auch als Überschrift über seinem Leben stehen. Der Schauspieler, Sänger und Regisseur starb am 23. November mit 77 Jahren im Kreise seiner Familie. Klagen und jammern? Das sei auch am Ende seines Lebens nie in Frage gekommen. Über die letzten Wochen mit ihrem Mann hat nun seine Witwe Gül Ural­-Aytekin-Lechtenbrink in „Bild“ gesprochen.

"Alles, was er machte, war immer 100 Prozent"

Die letzten drei Wochen war Volker Lechtenbrink, der bereits mit 14 Jahren seinen Durchbruch im Antikriegsfilm „Die Brücke“ hatte, in einem Hamburger Hospiz untergebracht. „Ich war immer bei ihm, habe ihn mit der älteren Tochter Saskia bis zum Schluss begleitet. Mein Mann war nicht eine Minute allein“, erklärt die 55-Jährige in „Bild“. 2015 hatte sie dem Schauspieler ihr Eheversprechen gegeben, für diesen war es bereits Hochzeit Nummer 5. Kennen und lieben gelernt hatten sich Gül und Volker bereits 2010. Ihr Mann sei ein großartiger und einmaliger Mensch gewesen. Sein Publikum habe ihn geliebt. „Er hat bis zum Schluss mit seiner Art auch anderen immer Mut gemacht. Er hat nie gejammert, war bis zum Ende humorvoll. Alles, was er machte, war immer 100 Prozent“, erinnert sie sich.

Beisetzung in Hamburg

Beigesetzt wird Lechtenbrink in seiner Heimatstadt Hamburg. Schon zu Lebzeiten habe ihr Mann alles für diesen Tag geplant. „Die Familie wird dabei alle seine Wünsche erfüllen“, verspricht Gül. (abl/dpa)

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