War Martin Bashirs Täuschen von Diana sogar eine Straftat?

Wie schwerwiegend war sein Fehlverhalten? Seit Donnerstag stehen der britische Sender BBC und der Journalist Martin Bashir massiv in der Kritik. Denn der Reporter bewegte Prinzessin Diana (✝36) offenbar mit gefälschten Dokumenten zu dem legendären Skandalinterview von 1995. Doch welche juristischen Konsequenzen könnten nun auf den gebürtigen Londoner zukommen? Womöglich hat der sich mit seiner halbseidenen Aktion sogar strafbar gemacht!

Dass die Polizei kürzlich bekannt gab, den Fall nicht weiter verfolgen zu wollen, brachte die Royal-Fans auf die Barrikaden, wie die britische Zeitung Daily Mirror berichtete. Dieser Stimmung heizt nun Richard Ayre weiter ein, der bei der BBC in den 90er-Jahren für die redaktionelle Aufsicht verantwortlich war: Denn er deutete an, dass Martin nicht nur moralische Grenzen überschritten, sondern darüber hinaus Straftaten begangen habe. Das Fälschen von Kontoauszügen und anderen Dokumenten könnte also noch ein juristisches Nachspiel haben.

Dafür müssten jedoch zunächst Ermittlungen gegen den 58-Jährigen aufgenommen werden. Die zuständigen Behörden würden nun nach neuen Beweisen suchen. Ob diese für die Aufnahme eines Verfahrens ausreichen werden, ist zurzeit aber noch unklar.


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