Wegen Eriksen: Kevin De Bruyne drückte auf die Jubelbremse

Es war eine bewegende Geste! Am zweiten Spieltag der Fußball-EM trafen in Kopenhagen Dänemark und Belgien aufeinander. Im selben Stadion, in dem der dänische Spieler Christian Eriksen (29) in der vergangenen Woche reanimiert werden musste, drehten die Belgier dank ihres Stars Kevin de Bruyne einen 0:1-Rückstand noch zum Sieg. Doch den feierte der Torschütze sehr gedämpft: Aus Respekt verzichtete er auf einen ausgiebigen Jubel!

In der 70. Minute schoss Kevin das entscheidende Tor, das seine Mannschaft vorzeitig ins Achtelfinale beförderte. Doch statt in Ekstase zu verfallen, bremste er ab und zeigte eine behutsame Geste innerer Einkehr. Das erklärte der ehemalige Spieler vom VfL Wolfsburg laut The Sun nach dem Spiel: “Ich habe mich natürlich gefreut, aber ich respektiere die Menschen hier zu sehr, um das Tor wild zu feiern.” Er sei sehr bewusst an die Stelle des Platzes gelaufen, an der Christian in der Vorwoche zusammengebrochen war, um an ihn zu denken.

In der 10. Minute hatten beide Teams ihres im Krankenhaus liegenden Kollegen gedacht: Die Spieler kickten den Ball ins Aus und das gesamte Stadion applaudierte dem Profi von Inter Mailand zu. “Ganz Dänemark ist bei dir” stand auf einem riesigen Transparent im Fanblock.


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