Wirbel um Baby-Namen bei Harry und Meghan – (k)eine gute Idee!?

Egal, auf welcher Seite man steht, eines muss man diesem Paar lassen: Prinz Harry (36) und Herzogin Meghan (39) haben mehr zu bieten, als jede durchschnittliche Seifenoper – an Höhen und Tiefen, Spannungen und Wendungen.

Jetzt diese große, fast schon hollywoodreife Überraschung: Das Paar, das vor dem britischen Königshaus flüchtete, einen Ozean zwischen sich und die Krone legte, immer wieder einem Millionenpublikum erzählte, wie schlimm das royale Leben war – ja, ausgerechnet diese beiden Königshaus-Aussteiger haben ihre erste Tochter nach der britischen Königin Elizabeth II. (95) benannt.

Harry und Meghan klauen Kosename der Queen

Und, noch raffinierter: Sie haben ihre Tochter, die am Freitag im Santa Barbara Cottage Hospital zur Welt kam, nicht etwa Elizabeth genannt. Sondern: Lilibet “Lili” Diana Mountbatten-Windsor.

von Ringo H.W. Chiu/AP/dpa

Lilibet ist der sehr private und spezielle Spitzname der Königin. Nur ihr geliebter Mann Prinz Philip (wäre am Donnerstag 100 geworden) und ihr Vater, König George V. († 1936), nannten sie so. Dieser Spitzname ist also mit das Intimste, was die Königin als eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Welt noch für sich hatte. Und dieser private Name wurde nun von Harry und Meghan geklaut – anders kann man es leider nicht sagen.

Denn um Erlaubnis sollen die beiden die Queen nicht gefragt haben. Sie sollen sie lediglich informiert haben, dass sie ihre Tochter nach ihr benennen möchten. Wie und wann? Völlig unklar.

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Ist Queen Elisabeth “gerührt und überrascht” oder “todunglücklich”?

Da der Buckingham Palast erst 90 Minuten nach der Nachwuchs-Nachricht auf die Geburt reagierte (natürlich professionell mit Glückwünschen auf allen Kanälen), scheint es, als sei die Royal Family doch überrascht worden.

Jetzt aber die große Frage: Ist der Spitzname der Queen (k)eine gute Idee? Eine rührende Geste? Ein Versöhnungsangebot und Kniefall? Nun. Darüber streitet gerade die halbe Welt und ganz Großbritannien. Selbst die Meinungen der Insider gehen auseinander.

Während manche Royal-Experten sagen, die Königin sei “gerührt und überrascht” gewesen, werden andere deutlicher: Elizabeth II. sei “todunglücklich” über die Namenswahl von Harry und Meghan.

Auch die Kombination mit dem Zweitnamen Diana (aus Liebe zu Harrys früh verstorbener Mutter), zu der die Queen bekanntermaßen nicht das allerbeste Verhältnis hatte, gefalle ihr nicht besonders. Das Potenzial einer “heilenden Wirkung” wollen wieder andere hineininterpretieren.

Harry und Meghan nehmen 20-wöchige Elternauszeit

Ob Meghan und Harry, die schon bei Sohn Archie (2) wollten, dass er so normal wie möglich aufwächst, bedacht haben, dass die Bürde für ein Mädchen, das nach der Königin von England und der Königin der Herzen benannt ist, ein bisserl übergroß sein könnte, sei dahingestellt.

Fest steht: Der Prinz und die Herzogin, die eine 20-wöchige Elternauszeit nehmen (wovon eigentlich?), haben ihre Namensidee sicher lieb gemeint. Doch sie dürften etwas übers Ziel hinausgeschossen sein.

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