Zu versaut für Kinder – "Layla" wird jetzt jugendfrei

Aus Puff wird Wuff

Zu versaut für Kinder – "Layla" wird jetzt jugendfrei

von Axel Kreutz

„Ich hab‘ ’nen Puff und meine Puffmama heißt Layla. Sie ist schöner, jünger, geiler. La-la-la-la-la-la-la-Layla La-la-la-la“

Riesen-Aufruhr um den Song „Layla“ von DJ Robin und Schürze. Hinter dem Sommerhit steckt Ikke Hüftgold. Exklusiv bei RTL enthüllt der Star-Produzent: Aus Puff wird Wuff! „Wir sehen ein, dass es AUCH noch eine andere Version des Songs geben muss. Wir wissen, dass auch kleine Kinder ‘Layla’ hören. Deshalb muss es AUCH eine Kinderversion geben.“

Ikke Hüfgold schreibt neuen Layla-Text nach Sexismus-Debatte

Ikke Hüftgold gibt RTL schon einen Einblick in die neue Version: „Ich hab nen Wuff.. und die Hundemama die heisst Layla“, so der Plan. Layla sei schließlich auch ein beliebter Hundename, sagt der Produzent und stellt klar: „Den Originalsong wird es weiter geben. Den texten wir definitiv NICHT um! Das wäre fatal.“ Ikke, DJ Robin und Schürze knicken vor der Sexismus-Debatte nicht ein.

Darum wird der Song geändert

Auslöser für die neue Kinderversion von „Layla“ sind die Veranstalter des Kiliani-Volksfests in Würzburg. Sie haben das Abspielen des Ballermann-Hits auf dem Fest in der Stadt verboten. Wenige Tage später zog die Düsseldorfer Rheinkirmes nach und verhing auch hier ein „Layla“-Verbot. Die Veranstalter finden, dass der Song zu sexistisch sei. Mit dieser Einschätzung sind sie nicht alleine. Der Direktor des Zentrums für Populäre Kultur und Musik an der Universität Freiburg, Michael Fischer, sagt: „Natürlich ist das Lied sexistisch“. Er ergänzt jedoch auch: „Es ist ein Partyschlager.“

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Diese Umfrage ist nicht repräsentativ

Für die Interpreten des Erfolgs-Hits stellte die Kritik anfangs kein Problem dar. Im Interview mit RTL erklärte Schürze: „Sexismus? Das kann ich leider nicht nachvollziehen! Wenn man sich den Text anhört und auch den kompletten Hintergrund, dann weiß man, dass es absolut Null um Sexismus geht.“

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Auch Produzent Ikke Hüftgold konnte nicht nachvollziehen, was genau jetzt sexistisch an dem Song sein soll. Doch der Ballermann-Star findet die Aufregung um seine Nummer super, denn: „Würzburg macht genau alles richtig für uns, ne riesige Promo. Wir sind gerade in allen Schlagzeilen, weil ihr leider nicht zeitgemäß gehandelt habt, aber uns dadurch noch mehr Aufwind gebt.“ Tatsächlich ist der Song jetzt schon erfolgreicher als Helene Fischers Hit „Atemlos“. Und nun gibt’s nochmal ne Schippe PR mit der neuen Kinderlieder-Version gratis oben drauf… (rsc)

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