Corona-Fall bei Dreh zum "GoT"-Prequel

Am Set des "Game of Thrones"-Prequels "House of the Dragon", das derzeit in Großbritannien gedreht wird, ist es zu einem Corona-Fall gekommen. Das berichtet die Branchenwebseite "Deadline". Demnach seien entweder einer der Schauspieler oder ein Mitglied der Crew positiv auf das Virus getestet worden. Es ist nicht bekannt, um wen es sich genau handeln soll.

Derzeit sollen sich die betroffene Person und alle Produktionsmitglieder, die nahe mit dieser zusammengearbeitet haben, in Quarantäne befinden. Die Dreharbeiten sollen daher bereits pausieren, voraussichtlich am Mittwoch aber wieder aufgenommen werden.

Darum geht es in “House of the Dragon”

"House of the Dragon" spielt 300 Jahre vor der Erfolgsserie "Game of Thrones", die auf Werken des Autors George R. R. Martin (72) basiert. Das Prequel wird die Geschichte von Daenerys' (Emilia Clarke, 34) Vorfahren erzählen, als der historische Untergang des Hauses Targaryen begann.

Mit dabei sind Rhys Ifans (53, "Notting Hill") als Otto Hohenturm, Olivia Cooke (27, "Bates Motel") als Alicent Hohenturm, Matt Smith (38, "The Crown") als Daemon Targaryen, Paddy Considine (47, "Hot Fuzz") als König Viserys Targaryen, Steve Toussaint (56, "Red, White and Blue") als "Die Seeschlange" und Emma D'Arcy (29, "Truth Seekers") als Rhaenyra Targaryen. Anfang Juli wurde zudem bekannt, dass Milly Alcock ("Reckoning") und Emily Carey (18, "Tomb Raider") junge Versionen von Rhaenyra und Alicent spielen werden.

Wann die Serie startet

Die Erstausstrahlung der Serie ist für das kommende Jahr geplant. Zwar arbeitet der US-Sender HBO an mehreren Formaten im "Game of Thrones"-Universum, darunter Serien mit den Titeln "Tales of Dunk and Egg" sowie "Flea Bottom", gedreht wird derzeit aber nur für "House of the Dragon", wie Casey Bloys, Chief Content Officer bei HBO und dem Streamingdienst HBO Max, Anfang Juni dem Branchenblatt "Variety" bestätigte: "All die anderen befinden sich in unterschiedlichen Entwicklungsphasen. Die Leute könnten denken, dass wir gerade zehn Serien drehen. Es gibt eine, die 2022 ausgestrahlt werden wird." Bei den anderen Projekten müsse man erst noch sehen, wie sich die Drehbücher entwickeln.

"House of the Dragon" ist nicht die einzige Produktion, die derzeit mit derartigen Problemen zu kämpfen hat. Innerhalb weniger Tage mussten auch die Arbeiten an der zweiten Staffel des Netflix-Hits "Bridgerton" zwei Mal unterbrochen werden, wie "Deadline" kürzlich berichtet hat. Auch hier waren positive Corona-Tests schuld an den Unterbrechungen. Wann wieder gedreht werden kann, ist derzeit demnach nicht bekannt.

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