Das kann man vom Züricher "Tatort"-Debüt erwarten

Bankenzentrum, Szene-Hotspot, Kulturmetropole: Zürich wird heute “Tatort”-Schauplatz. Die Stadt ist mit etwa 400.000 Einwohnern die größte des Landes.

Dem “Münchner Merkur” sagte Zuercher über ihre Figur: “Isabelle Grandjean kommt aus La Chaux-de-Fonds im Kanton Neuchâtel, ihre Muttersprache ist Französisch. Sie ist ein Profi, perfektionistisch und charmant.” Schuler erläuterte: “Tessa Ott hat einen rebellischen Charakter und einen großen Gerechtigkeitssinn. Sie stammt aus einer wohlhabenden und einflussreichen Familie vom Zürichberg, aber sie stellt die Dekadenz, in der sie aufgewachsen ist, in Frage.”

Die Figuren und das Konzept für den Zürcher “Tatort” sowie die Drehbücher zu den ersten beiden Fällen wurden von Stefan Brunner (“Freud”, Serie von Netflix/ORF) und dem Romanautor Lorenz Langenegger (“Jahr ohne Winter”) entwickelt. Die Autoren arbeiteten auch schon beim Luzerner “Tatort: Die Musik stirbt zuletzt” zusammen, der ohne Schnitt gedreht worden war.

Erster Fall: “Züri brännt”

Der erste Fall des neuen Ermittlerinnen-Duos heißt “Züri brännt” und führt ins Zürich der 80er Jahre, eine Zeit der Jugendrevolte. Gedreht wurde unter anderem auf dem Sechseläutenplatz vor der Oper.

Beim Zürichsee wurde eine Brandleiche gefunden. Diese hat zudem eine Schusswunde im Kopf. Am Tatort lernen sich Ott und ihre neue Kollegin Isabelle Grandjean kennen. Die ist sich sicher, dass die unerfahrene Ott die Stelle nur dank guter Kontakte bekommen haben kann. Denn die junge Kollegin stammt aus einer alteingesessenen Züricher Familie und scheint jeden zu kennen. Dieses frostige Duo muss erst noch warm miteinander werden.

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Der zweite Fall, der im Frühjahr 2021 ausgestrahlt werden soll, trägt den Titel “Schoggiläbe” (was in etwa Schokoladenleben oder Schokoseite des Lebens bedeutet) und stellt die neuen Kommissarinnen vor einen Todesfall am Zürichberg, bei dem der Patron einer Schokoladenfabrik ermordet wurde. Regie führte in beiden Fällen die Schweizer Filmemacherin Viviane Andereggen (“Simon sagt auf Wiedersehen zu seiner Vorhaut”).

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