Dieses Detail im "Tatort" sorgt für Diskussionen

Die einen lieben es, die anderen hassen es. Zuschauer streiten sich derzeit über die Sprache in dem jüngsten Krimi aus Freiburg. Der Grund: In dem “Tatort” wurde von allen Personen ausnahmslos gegendert. 

Für viele Zuschauer war das allerdings nicht die Besonderheit des Films. Auf Twitter diskutieren viele Nutzer stattdessen über die Sprache im “Tatort”. Denn die Personen in dem Krimi hielten sich stets an gegenderte Formen, sprachen zum Beispiel von “FabrikmitarbeiterInnen”. In einer Szene flirtet Kommissar Berg mit einer Ärztin, spricht mit ihr über Ärzte im Allgemeinen und verwendet dazu nur die männliche Form. Daraufhin wird er – wenn auch für den Zuschauer nicht hörbar, da am Telefon – verbessert. “Ach, jetzt hab ich doch glatt vergessen zu gendern”, macht der Ermittler seinen Fehler wieder wett. 

“Ich finde es toll” 

Das Gendern im “Tatort” sorgt bei Twitter für Diskussionen. “Hab gleich umgeschaltet”, meint jemand. Die Mehrheit der Zuschauer scheint sich aber darüber zu freuen. “Ich finde es toll, dass der ‘Tatort’ heute gendert”, schreibt jemand. Eine andere Person schreibt: “Es muss nicht sein, aber bildet halt die Unterschiedlichkeit des Sprachgebrauchs ab und das ist gut so.” 

  • Sie erinnerte an Claas Relotius: Die Frau, die im ”Tatort” alle verrückt machte
  • “Nichts verpasst” : So spotten Zuschauer über die Oscarverleihung
  • Teenie aus Berlin: 15-jähriger Egon Werler gewinnt ”The Voice Kids”

Gut war übrigens auch die Quote für den Schwarzwald-“Tatort”. 9,86 Millionen Zuschauer und damit 28,7 Prozent schalteten am Sonntagabend ein und ließen die Konkurrenz damit weit hinter sich. Die ZDF-Romanze “Ein Sommer in Antwerpen” sahen zum Beispiel nur 4,55 Millionen Zuschauer (13,2 Prozent). Das Finale von “The Voice Kids” auf Sat.1 schauten sich nur 1,63 Millionen Menschen (6,2 Prozent) an.

Quelle: Lesen Sie Vollen Artikel