Für diesen Kandidaten brach Günther Jauch alle Regeln

Dass der Moderator bei der Quizshow gerne mal kleine Hilfestellungen gibt, ist nichts Neues. Doch diesmal ging Günther Jauch noch einen Schritt weiter, um seinen Kandidaten vor dem Scheitern zu bewahren.

In der Sendung am Montagabend kam es jedoch „zum ersten Mal in der Geschichte von ‚Wer wird Millionär?‘ zu einer Hilfestellung, die tatsächlich gegen alle Regeln verstößt“, wie der 65-Jährige es selbst passend beschrieb. Für seinen Kandidaten Heinrich Annas schüttelte Jauch nämlich kurzerhand einen neuen Joker aus dem Ärmel.

Günther Jauch zückt den „Veto-Joker“

Nachdem der Familienvater, der von seinen Liebsten beim „Danke-Special“ angemeldet wurde, bereits bei den ersten Fragen ins Schwitzen gekommen war, hatte er bei der 2.000-Euro-Hürde keinen blassen Schimmer. „Wer verdient anstelle von kolportierten 21 Millionen Dollar pro Saison bei den LA Lakers jetzt wohl ’nur‘ 5,9 Millionen bei den Boston Celtics?“, wollte der Quizmaster von dem 58-Jährigen wissen.

Doch bei den Antwortmöglichkeiten „A: Schmidt, B: Schröder, C: Kohl oder D: Adenauer“ klingelte bei ihm nichts. Deshalb entschied sich der Kandidat dazu, seinen Telefonjoker einzusetzen. Der tippte auf die erste Möglichkeit und ließ Heinrich Annas erst einmal aufatmen. „Er weiß es. Er liest viel“, war sich der Betreiber eines Sozialkaufhauses sicher. 

Heinrich Annas: Der WWM-Kandidat konnte sein Glück kaum fassen. (Quelle:RTL / Stefan Gregorowius)

Günther Jauch wusste es hingegen besser – und griff ein. „Ich führe jetzt einen neuen Joker ein. Es ist der Moderatoren-Joker, auch Veto-Joker genannt“, verkündete der 65-Jährige und erklärte: „Veto bedeutet: Ihnen wird verboten, die Lösung des Telefon-Jokers zu verwenden. Müssen Sie halt noch ’nen Joker nehmen.“

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Das tat Heinrich Annas natürlich und fragte jemanden im Publikum, der ihm schließlich die richtige Antwort lieferte: Dennis Schröder. Der Deutsche spielt in der amerikanischen Basketballliga. Am Ende konnte der Kandidat, der ohne Jauchs Hilfe sicher raus gewesen wäre, sogar stolze 32.000 Euro mit nach Hause nehmen – und war bei der Spezialausgabe wohl der Dankbarste an diesem Abend.

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