Neues Gesicht auf Mallorca: "Goodbye Deutschland"-Auswanderin wagt den Neustart
  • Das Schicksal hat ihr ihre große Liebe genommen, doch nun blickt “Goodbye Deutschland”-Auswanderin Deniz Gülpen wieder nach vorn.
  • Gemeinsam mit Tochter Kiana und Partner Sascha Wilkens hofft sie, auf Mallorca als Hundesitterin durchstarten zu können.
  • Doch dann kommt manches anders, wie die Vox-Doku zeigt.

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Die “Goodbye Deutschland”-Community auf Mallorca bekommt Zuwachs. Statt der üblichen Verdächtigen begleitete die Vox-Dokusoap mit Deniz Gülpen (50), Tochter Kiana (13) und Partner Sascha Winkels (45) diesmal eine neue Auswanderer-Familie auf der Insel.

Das dürfte all die gefreut haben, die in letzter Zeit die Social-Media-Kanäle der Show mit Beschwerden überhäuft hatten, stets würde sich alles nur um Danni Büchner und Co. drehen. Und die Malle-Neulinge Lisha und Lou, bekannt unter anderem aus dem “Sommerhaus der Stars” – nee, die wolle man auch nicht.

Jetzt also Familie Gülpen-Winkels. Die versprach sich vom Neustart auf den Balearen auch einen psychologischen Neubeginn, denn vor allem hinter Deniz und Kiana liegen harte Jahre: 2016 war Deniz’ große Liebe René, mit dem sie 16 Jahre liiert und elf Jahre verheiratet gewesen war, an Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben.

Der verstorbene Mann “ist Teil von dem Ganzen”

Dass sie dieser Verlust immer noch stark beschäftigt, wurde beim Besuch in ihrer Noch-Heimat in Heinsberg schnell klar: Überall hingen Fotos aus der gemeinsamen Zeit. Und Sascha, immerhin seit zwei Jahren der Mann an ihrer Seite? Offen bekannte die gelernte Mediendesignerin: “Dass hier keine Bilder von Sascha sind, ist mir noch gar nicht aufgefallen.”

Sascha aber wirkte nicht gekränkt, sondern zeigte Größe: “René ist ein großer Teil hier von dem Ganzen”, ließ er das Kamerateam wissen. “Für mich geht er auch mit nach Mallorca. Er ist dabei.” Dass die Auswanderung sowohl Deniz als auch Kiana “supergut tun” würde, davon war er überzeugt. Und vielleicht würde er in der neuen Umgebung auch mit seiner Stieftochter zusammenwachsen. Hier hapert es nämlich noch etwas am Miteinander, auch wenn sich beide augenscheinlich große Mühe geben.

“Goodbye Deutschland”: Kleines Startkapital, kaum Spanischkenntnisse

Doch so sympathisch die Familie auch wirkt: Ein paar Zweifel an der Umsetzbarkeit ihrer Pläne kamen vor dem Fernseher doch auf. Sascha und Deniz etwa konnten auf Spanisch gerade mal Bier oder Kaffee bestellen und Manga-Fan Kiana lernte erst mal lieber Japanisch.

Ob außerdem Deniz’ Idee von einem Hundesitting-Business Gestalt annehmen würde und der gelernte Garten- und Landschaftsbauer Sascha wirklich erfolgreich Imagefilme für die Gastronomie produzieren würde, wie er es plante? Bei einem nicht gerade üppigen Startkapital von 5.000 Euro musste schnell Geld in die Kasse kommen, zumal es auf Mallorca üblich ist, die Miete für einige Monate im Voraus zu zahlen.

Doch siehe da: Kaum auf der Insel angekommen, lief es schnell besser als gedacht. Der vom Off-Sprecher konsequent “Hobbyfilmer” genannte Sascha machte seine Sache so gut, dass er einen Auftrag nach dem anderen bekam. Deniz, die mit ihrem Hundesitting noch deutlich weniger verdiente, unterstützte ihn bei den Drehs ebenso gekonnt, indem sie häufig die Regie übernahm, während er seinen Fokus auf die visuelle Umsetzung legte.

Lob vom Ehepaar Robens: “Die waren sehr, sehr professionell”

Oder sie führte für die Filme Interviews – etwa mit dem Bodybuilder-Paar Caro (42) und Andreas Robens (54), die sich in dieser “Goodbye Deutschland”-Folge ausnahmsweise mit einem Gastauftritt zufriedengeben mussten. Sie haben allerdings mit “Licht und Schatten auf Mallorca” ein Buch über die deutsch-mallorquinische Szene geschrieben, das beworben werden wollte. Nach dem Dreh mit Sascha und Deniz waren sie schwer begeistert: “Die waren sehr, sehr professionell!”

Kiana wiederum war sich noch nicht ganz sicher, “ob das hier wirklich was für mich ist, aber ich denke, ich werde mich daran gewöhnen und dann wird’s mir auch irgendwann gefallen”. Eifrig lernte sie Spanisch und Katalanisch, offenbarte mit ihren Mangas großes Zeichentalent und schrieb an ihrem ersten Buch, einem Science-Fiction-Roman.

Kreativität, die Stiefpapa Sascha nur zu gern unterstützte: In seinem Tonstudio nahmen beide die Hörbuch-Version davon auf – was sie auch menschlich zusammenschweißte. Kein Wunder, dass Deniz am Ende resümierte, sie sei auf beide “superstolz”, denn das kann sie ohne Frage auch sein.

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