Prinz Harry und Herzogin Meghan – "Royale Rebellen"

Harry und Meghan bestimmen noch immer die royalen Schlagzeilen rund um die Windsors. Das neue Leben der beiden, nach ihrem Umzug in die USA, verändert das britische Königshaus merklich – auch wenn Queen Elizabeth II. bereits einige familiäre Krisen überstanden hat, die häufig vom Konflikt Tradition gegen Moderne mitbestimmt waren. Die „ZDFzeit“-Dokumentation „Royale Rebellen – Harry, Meghan und die Monarchie“ geht am Dienstag, 10. November 2020, 20.15 Uhr im ZDF, der Frage nach, wie viel frischen Wind die Krone verträgt und wann es an die Substanz geht. Der Film von ZDF-Autorin Ulrike Grunewald steht ab Dienstag, 10. November 2020, 9.00 Uhr, in der ZDFmediathek zur Verfügung.

Seit Prinz Harry mit seiner Frau Meghan in Kalifornien wohnt, scheint er bewusst mit königlichen Regeln zu brechen. Im zurückliegenden US-Wahlkampf hat er die Amerikaner in einem Video dazu aufgefordert, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen – ein Privileg, das ihm als britischem Royal nie zustand. Und Meghan hat keinen Hehl daraus gemacht, dass sie Donald Trump verabscheut. Doch für die Royal Family ist es seit Jahrhunderten tabu, sich in politische Fragen einzumischen.

Für die Queen scheinen sich die Krisen der Vergangenheit zu wiederholen, die während ihrer langen Amtszeit die Monarchie mehrmals ins Wanken brachten. Oft ist es ein Duell zwischen den Werten einer jahrtausendealten Dynastie und glamourösen Hollywood-Attitüden, die nicht erst mit der Ankunft des Fernsehstars Meghan in die königliche Familie Einzug gehalten haben. Ähnliche Kulturkämpfe gab es auch in früheren Beziehungen royaler Prinzen mit unkonventionellen Ehefrauen. Viele fühlen sich an die 90er-Jahre erinnert, deren royale Skandale um Diana und Fergie der Krone zusetzten. Damals wie heute gelang es den Windsors nicht, die Fliehkräfte einer entfesselten öffentlichen Seelenschau zu zügeln.

Foto: (c) ZDF / dpa / Chris Jackson

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