"Wer wird Millionär?"-Frage an Thomas Müller empört Zuschauer

Thomas Müller? Ja, ein Sportler zwar, aber nicht der Bayernstar mit dem Faustjubel. Doch bei „Wer wird Millionär?“ sorgt der Mann dennoch für Furore. 

Anlass bildet folgende Frage: „Wer begegnet dem Leser im aktuellen Bestseller „Glitterschnitter“ wieder?“ Der Kandidat konnte wählen zwischen A) Sams, B) Franz Eberhofer, C) Herr Lehmann oder D) Lisbeth Salander. Der 46-Jährige hat keine Ahnung und wählt einen Joker nach dem anderen. Der Publikumsjoker bringt ein unklares Ergebnis, auch die Einzelbefragung eines „Experten“ aus dem Publikum hilft nicht. Schließlich darf er sogar zwei Telefonjoker nutzen – und bekommt immerhin von Ex-Millionen-Gewinner Professor Eckhard Freise einen richtigen Tipp. Es ist Herr Lehmann von Autor Sven Regener.

Doch die Zuschauerinnen und Zuschauer sind sich sicher: Diese Frage war für die Gewinnhöhe viel zu schwer. Dies zeige allein schon das Ergebnis der Publikumsbefragung. „Das ist mind. eine 64.000€ Frage. Wenn man das Buch nicht zufällig gelesen hat, hat man doch keine Möglichkeit das zu wissen“, schreibt zum Beispiel ein User und ein anderer urteilt: „Komm schon, was ist das für eine Frage bei 8k? Der Typ kann einem leid tun.“ Viele andere Menschen äußern sich ähnlich.

Vielleicht war das Mitleid für den Mann mit dem berühmten Namen auch deshalb besonders groß, weil er sich bereits seit 21 Jahren bei „Wer wird Millionär?“ beworben habe. „Und es hat nie hingehauen?“, fragt Günther Jauch ungläubig. Die Vermutung des Kandidaten: Es liege daran, dass er auf denselben Namen höre wie der deutsche Nationalspieler und Bayernstürmer Thomas Müller. Seit Anfang 2000 probiere er es, erst jetzt habe es geklappt. 

Thomas Müller verzockt sich bei 32.000-Euro-Frage

Der Sport- und Lateinlehrer aus Jena wittert also Betrug. Das lässt Jauch nicht auf sich sitzen, erhebt sich und befragt alle anderen Kandidatinnen und Kandidaten des Abends. Ergebnis: Alle haben sich lediglich einmal für die Quizshow beworben, nur eine Kandidatin warf bereits zweimal ihren Hut in den Ring.

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Am Ende hilft Thomas Müller weder sein Name noch die langjährige Hartnäckigkeit, es mit unzähligen Bewerbungen in die Show von Günther Jauch versucht zu haben. Der fünffache Vater fällt nach seinem Joker-Debakel noch auf 500 Euro. Bei der 32.000-Euro-Frage verzockt er sich, weil er denkt, Silvio Berlusconi wurde zu einer einjährigen Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt. Richtig wäre jedoch Nicolas Sarkozy gewesen.

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